Traditionswettbewerb fortgesetzt

Aventics lässt die Pneumobile sausen

Gemeinsam mit Bosch Rexroth - aber unter neuem Namen - hat Aventics am 17. Mai in Ungarn die Pneumobil ausgerichtet. Bei dem Konstruktions- und Rennwettbewerb gingen 43 Studierenden-Teams aus fünf Ländern an den Start.

Mit Pneumatik durch die Kurve: Aventics legte den traditionellen Pneumobil-Wettbewerb neu auf. (Fotos: Aventics)

Zum siebten Mal in Folge stand die ungarische Stadt Eger am 17. Mai 2014 im Zeichen der Pneumatik - in diesem Jahr jedoch mit neuen Vorzeichen. Nach dem Verkauf der Pneumatiksparte durch Bosch Rexroth fand der Wettbewerb erstmals als "International Aventics Pneumobile Competition - Powered by Bosch Rexroth" statt. Mit dem Namenswechsel ging eine Verschärfung der Regeln einher. Dennoch verzeichneten die Organisatoren von Aventics und Bosch Rexroth mit 56 Anmeldungen einen neuen Teilnehmerrekord. Den hohen Anforderungen konnten am Renntag letztendlich 43 Teams aus Ungarn, Polen, Rumänien, Tschechien und Estland standhalten. Eine Premiere gab es auch bei dem Wetter: Aufgrund des anhaltenden Regens gingen einige Teams während des Rennens baden. Die Organisatoren mussten die Strecken teilweise kurzfristig vereinfachen.

Trotz aller Neuerungen gab es eine Neuauflage auf dem Siegerpodest: Wie auch im Vorjahr konnte das Team "Kakukktojás" den Gesamtsieg einfahren. Die Studierenden der Universität für Technologie und Wirtschaft aus Budapest holten sowohl bei dem Geschicklichkeits- wie auch dem Beschleunigungsrennen den ersten Platz. Darüber hinaus wurde ihr Fahrzeug als "Bestes Aventics Pneumobil" ausgezeichnet. In der Kategorie Langstrecke bewies das Team "Fönix" von der Universität Debrezin den längsten Atem. Mit einer vorgegebenen Druckluftmenge legte ihr Fahrzeug eine Distanz von 7,77 Kilometern zurück.

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"Die Pneumobil ist an vielen Universitäten sehr bekannt, nicht nur in Ungarn und den angrenzenden Ländern, sondern auch in Polen, Litauen und Deutschland", bemerkt Dr. Thomas Brückner, Sprecher der Geschäftsführung von Aventics. "Die Teilnehmer arbeiten mit großem Ehrgeiz und viel Kreativität monatelang an Konstruktion und Bau ihrer Fahrzeuge". Das Ergebnis der Mühen konnten die Zuschauer an der Rennstrecke in Eger bewundern: Von der Kupferverkleidung bis zum Fahrersitz aus Leder kannte die Phantasie der Teilnehmer keine Grenzen. bw

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