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ThyssenKrupp modernisiert mit ABB
"Nach dem ersten Auftrag vor vier Jahren an der Warmbandstraße 2 (WBW 2) ist dies eine konsequente Weiterverfolgung unserer Strategie, ABB bei ThyssenKrupp Steel Europe als Hauptlieferant für Antriebs- und Automatisierungstechnik zu etablieren", umreißt Wolfgang Schmidt, ABBs Global Account Manager für ThyssenKrupp die Bedeutung dieser Aufträge.
Das in Mannheim beheimatete "Center of Excellence" für die Geschäftseinheit Hütten- und Walzwerke der ABB Automation wird diese Aufträge in den nächsten 21 Monaten abwickeln. Die Lieferungen beginnen im Herbst 2011 und erstrecken sich über die gesamte Walzstrasse ausgehend von den Rollgangsantrieben vom Brammenofen zum Reversiergerüst, die Reversier- und Stauchergerüstantriebe und die dann folgenden ersten beiden Fertiggerüste F0 und F1.
Die aktuellen Aufträge stellen einen wichtigen Teil der Modernisierung dar, mit der ThyssenKrupp Steel Europe das komplette WBW1 auf modernste Antriebs- und Automatisierungstechnik umrüsten will. Die ABB-Lieferungen umfassen die komplette elektrische Ausrüstung inklusive der Einspeise- und Haupt-Transformatoren, der Synchronmotoren (11 MW, 8,5 MW und 1,5 MW) und der entsprechenden Mittelspannungsumrichter der neuesten ACS6000-Generation. Dazu kommen zahlreiche Hilfsantriebe, Niederspannungsschaltanlagen und die Level-1-Automatisierung eines Teilbereichs basierend auf dem Hochleistungscontroller für Walzapplikationen AC800PEC. Engineering, Montage, Montageüberwachung, Inbetriebnahme und Schulung runden die Turn-Key-Aufträge ab.
Der Vorteil für den Kunden ergibt sich aus der einheitlichen Konfiguration der gelieferten Ausrüstung, wodurch ThyssenKrupp Steel Europe u. a. auf die in dem bereits vor vier Jahren modernisierten WBW2 bereit gehaltenen Reserveaggregate für die Transformatoren und die elf MW-Hauptantriebe zurückgreifen kann. Alle Aufträge fußen auf einem Rahmenvertrag zwischen ABB und ThyssenKrupp Steel Europe, der besonders die kommerziellen Bedingungen für beide Partner festlegt.
"ABB präsentierte aufgrund der guten Zusammenarbeit und der beim Kunden akzeptierten Produkte im WBW2 ein ausgereiftes technisches Konzept, in dem auch die vereinheitlichte Wartung eine wichtige Rolle spielte", sieht ABB-Vertriebsleiter Erich Eberle als Gründe der gegen starken Wettbewerb gewonnenen Aufträge an. bw









