Industrielle Bildverarbeitung
Stemmer: Geschäftsjahr endet positiv
Mit einem Umsatz von 88,7 Millionen Euro und einem währungsbereinigten Wachstum von sechs Prozent beendete Europas führender Bildverarbeitungs-Technologielieferant Stemmer sein Geschäftsjahr 2016/17. Nach 44 Jahren übergibt Firmengründer Wilhelm Stemmer das Unternehmen an bewährte Nachfolger.
88,7 Millionen Euro Umsatz erzielte Stemmer in den vergangenen zwölf Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres. Währungsbereinigt bedeutet dies ein Wachstum von sechs Prozent für das in 19 Ländern aktive Unternehmen. „Die prozentual größte Steigerung wurde von unseren Niederlassungen in Finnland, den Niederlanden und der Schweiz realisiert”, erläutert Geschäftsführer Christof Zollitsch das positive Ergebnis. „Schade ist, dass ein substantielles Wachstum vor allem in UK aber auch in Schweden durch die Abwertung der lokalen Währung in Euro umgerechnet egalisiert worden ist.“
Besonders erfreulich sei die Entwicklung, dass der Umsatzanteil mit Dienstleistungen für Kunden im abgelaufenen Jahr weiter zugenommen habe. „Wir verfügen in diesem Bereich über umfangreiche Ressourcen und reduzieren damit den Aufwand erheblich, den unsere Kunden auf dem Weg zur Lösung ihrer Bildverarbeitungsaufgaben erbringen müssen. Unser Serviceangebot steigert die Wirtschaftlichkeit unserer Kunden und stellt daher ein wesentliches Kriterium dafür dar, mit Stemmer als bevorzugtem Partner für alle Aspekte der Bildverarbeitung zusammenzuarbeiten.“
Der Abschluss des Geschäftsjahres 2016/17 stellt auch das Ende einer überaus erfolgreichen Ära dar: Firmengründer Wilhelm Stemmer hat seine Anteile am Unternehmen mit Wirkung zum 30. Juni 2017 verkauft und zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. 75,04 Prozent der Anteile liegen nun bei AL-KO mit Sitz in München. Mit insgesamt 24,96 Prozent wurde das Management-Team im Zuge der Transaktion am Unternehmen beteiligt. „Ich bin jetzt seit 44 Jahren Unternehmer und 73 Jahre alt. Es war für mich an der Zeit, eine nachhaltige Nachfolgeregelung für den Fortbestand meines Lebenswerks zu finden”, begründet Wilhelm Stemmer seinen Schritt. as









