Wirtschaft + Unternehmen

Steeb Anwendungssysteme: Business Intelligence heute Pflicht für die Fertigungsindustrie

Die meisten Firmen setzen schon heute moderne Lösungen für das Enterprise Resource Planning (ERP) ein. Die Lösungen unterstützen die Geschäftsprozesse und halten alle relevanten Daten und Informationen vor. Diese werden aber in vielen Unternehmen noch nicht genutzt, um für das Management Berichte, Analysen, Benchmarks oder sogar Prognosen zu generieren. Dafür bedarf es moderner BI-Lösungen.

"Jede Geschäftsleitung benötigt heute zeitnahe und regelmäßige Informationen in einer hohen Qualität, um ein Unternehmen optimal steuern zu können", beschreibt Volker Schnittler, Referent in der Abteilung Informatik beim VDMA, die Anforderungen. "Fertigende Unternehmen haben aktuell beispielsweise einen hohen Kapitalbedarf und die Kapitalgeber wollen darüber verlässlich und aktuell informiert werden."

Durch die bessere Datenbasis und die automatisierte Auswertung von integrierten BI-Lösungen wird die Qualität von Daten als Entscheidungsgrundlage deutlich besser. Außerdem lässt sich der Aufwand für die Erstellung reduzieren. Berichte und Analysen sind in Echtzeit möglich. Damit erhält das Management nicht mehr nur vergangenheitsbezogene Auswertungen, sondern auch Echtzeit-Analysen. So kann es aktuelle Handlungsoptionen besser beurteilen und fundiert entscheiden.

"Ein Manager braucht heute mehr denn je Transparenz, Sicherheit und Handlungsfähigkeit. Er sitzt bildlich gesprochen im Fahrersitz und muss das Gefühl haben, ich kann das Unternehmen steuern und werde nicht durch das Unternehmen gesteuert", beschreibt Steeb-Geschäftsführer Alexander Arnold den Idealzustand für eine modernes Management.

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Aber nicht nur das Management, alle Führungskräfte in mittelständischen Unternehmen stehen heute in der Pflicht, Entscheidungen zu treffen. Die Entscheidungskompetenz verlagert sich vom Management in die Fachbereiche. Business Intelligence richtet sich deshalb zunehmend auch an die Fachabteilungen. Die IT-Abteilungen müssen deshalb unternehmensweite Lösungen liefern. Eine moderne Unternehmenssoftware integriert deshalb schon heute Business Intelligence in Enterprise Resource Planning. Als Beispiel hierfür nennt Steeb-Geschäftsführer Dr. Arnold SAP Business ByDesign.

Schon vor zwei Jahren haben der VDMA und Steeb die Notwendigkeit von Kennzahlen für die Investitionsgüterindustrie erkannt. Seitdem bietet Steeb allen SAP-Anwendern des VDMA ein Management-Cockpit an. Mit diesem können Unternehmen Daten aus ihrem SAP-System extrahieren, betriebswirtschaftliche Kennzahlen ermitteln und sich über Benchmarks mit ihren Wettbewerbern vergleichen -beispielsweise über die Auftragsreichweite, den Materialbestand, die Liefertermintreue oder den Cashflow. "Die Kennzahlen werden unter anderem durch rote, gelbe, grüne Ampeln dargestellt. Damit weiß das Management täglich, mit welchen Themen es sich beschäftigen muss", erläutert Volker Schnittler. lg

 

 

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