Wirtschaft + Unternehmen

SKF Gesellschaften profitieren weiterhin vom anhaltenden konjunkturellen Aufschwung

Die deutschen SKF Gesellschaften profitieren weiterhin vom anhaltenden konjunkturellen Aufschwung und konnten auch im zweiten Quartal 2011 Auftragseingang und Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern. Der Gesamtumsatz im 2. Quartal betrug 530 Millionen Euro und damit im gesamten ersten Halbjahr 1,1 Milliarden Euro. Verglichen mit dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Zuwachs von rund 20% im ersten Halbjahr, wozu insbesondere der hohe Umsatzzuwachs mit externen Kunden in Deutschland beitrug.

Das Automotivegeschäft verzeichnete im 2. Quartal 2011 wiederum deutlich zweistellige Zuwachsraten. Die Nachfrage sowohl im LKW- als auch im PKW-Radlagerbereich - hier insbesondere im Premiumsegment - bewegt sich weiterhin auf sehr hohem Niveau. Neuaufträge konnten in den Anwendungsbereichen Kupplungssysteme und Getriebe gewonnen werden. Auch das Automobil-Ersatzteilgeschäft bewegt sich auf unverändert hohem Niveau; hier überzeugt SKF mit einer guten Lieferfähigkeit.

Das Industriegeschäft profitierte mit Lager-, Dichtungs-, Mechatronik- und Schmiersystemprodukten von dem anhaltend positiven konjunkturellen Umfeld, wobei insbesondere die kleinen und mittelgroßen Kunden mit überproportionalen Zuwachsraten glänzten. Zudem wurden im Wälzlagerbereich Neuaufträge in den Branchen Baumaschinen sowie Öl- und Gasindustrie gewonnen. Im Bahnsegment zeichnet sich ein Ende der Zurückhaltung ab, der Auftragseingang wuchs hier zweistellig gegenüber dem Vorjahr. Im Bereich Schmiersysteme konnte ein zukunftsträchtiger Liefervertrag mit einem expansiven asiatischen Baumaschinenhersteller geschlossen werden. Im Juni 2011 wurde in Düsseldorf ein weiteres Kompetenzzentrum eröffnet, mit dem die Kundennähe aller Plattformen verbessert und so weiitere Absatzpotenziale in der Wirtschaftsregion Rhein-Ruhr erschlossen werden.

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Die Service Division setzte ihr dynamisches Umsatzwachstum im 2. Quartal 2011 fort und lag im industriellen Ersatzteilgeschäft deutlich über dem Marktwachstum. Auch das Dienstleistungsgeschäft verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr ein zweistelliges Umsatzplus. Neuaufträge wurden insbesondere auch mit Überwachungssystemen für Windkraftanlagen und Papiermaschinen erzielt.

Zum 30. Juni 2011 beschäftigte die SKF in Deutschland an den verschiedenen Standorten 6.632 Mitarbeiter. Die in den ersten Monaten des Jahres noch vorhandene geringfügige Kurzarbeit am Standort Schweinfurt 2011 konnte im zweiten Quartal beendet werden, da Mitarbeiter aus diesem Segment in anderen Bereichen bzw. Standorten mit hoher Auslastung eingesetzt werden.

Bei weiterhin differenzierten Branchenentwicklungen erwartet das Unternehmen in Deutschland für das zweite Halbjahr 2011 insgesamt eine Stabilisierung des Geschäftes auf hohem Niveau. Unsicherheiten mit schwer abschätzbaren Risiken ergeben sich aus den Instabilitäten im Euro-Raum. lg

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