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Sieb & Meyer feiert auf der Hüpfburg das halbe Jahrhundert
Im Jahr 1962 ritten Ben, Hoss und Little Joe Cartwright in der Kultserie Bonanza zum ersten Mal über deutsche Fernsehschirme. Natürlich in schwarz-weiß, denn der Startschuss für das Farbfernsehen fiel erst fünf Jahre später auf der Funkausstellung in Berlin. Caterina Valente tanzte den "Peppermint Twist", Superstar Elvis sang "Return to Sender" und die Beatles starteten mit ihren legendären Auftritten im gerade eröffneten Hamburger Star Club eine Weltkarriere. In jenem gründeten der Elektroingenieur Reinhard Sieb und der Physiker Johannes Meyer ein Unternehmen im dem damals noch neuen Bereich der Industrieelektronik. Ein halbes Jahrhundert später ist daraus ein weltweit erfolgreiches Unternehmen mit 220 Mitarbeitern geworden.
Das kleine Team von Sieb & Meyer hielt in den Anfangstagen der Industrieelektronik mit der rasanten Entwicklung Schritt und arbeitete intensiv an der Umsetzung der Idee einer programmierbaren Steuerung für Leiterplattenbohrmaschinen. 1967 zog das Unternehmen von Hamburg an den heutigen Stammsitz nach Lüneburg. Mit der Entwicklung der ersten NC-Steuerung im Jahr 1971 schafften die beiden Techniker die Basis ihres künftigen Erfolgs. Nach der darauf folgenden Präsentation der ersten statischen Frequenzumformer für Schnelllaufspindeln und DC-Servoverstärker konnten Reinhard Sieb und Johannes Meyer ihren Kunden erstmals die komplette Steuerungs- und Antriebselektronik aus einer Hand anbieten. Ein Konzept, das bis heute verfolgt wird.
Zu den weiteren Kerntechnologien zählen Steuerungen für den Maschinenbau und die Automatisierungstechnik, Servoverstärker für unterschiedlichste Antriebe, Frequenzumrichter für Hochgeschwindigkeitsanwendungen und Einspeisetechnik für erneuerbare Energien. bw









