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Schunk: Highspeed - nächste Generation
Bei hochpräzisen Highspeed-Anwendungen in der Montageautomation gelten Linearachsen mit servoelektrischen Direktantrieben als Maß der Dinge. Mit der neuen LDx Achsgeneration will Schunk einen neuen Benchmark setzen: Leistungsstarke Servomotoren erzielen bei identischer Größe eine um 15 Prozent höhere Nennkraft. Um gleiche Leistung zu erzielen, können künftig also kleinere Module eingesetzt werden. Alternativ lassen sich bei Vertikalanwendungen höhere Massen bewegen. Fast alle Module der LDx Baureihe können bereits serienmäßig mit Absolutwertgebern ausgestattet werden, die eine exzellente Wiederholgenauigkeit von 0,01 Millimeter pro Achse gewährleisten. Mit ihnen entfallen aufwändige Referenzfahrten beim Hochfahren der Anlage sowie nach Not-Stopps. Zudem benötigen die Module weder End- noch Referenzsensoren, so dass sich die Investitionskosten, der Programmieraufwand und die Anzahl der Kabel im Kabelsatz verringern. Weil auf einem Führungsprofil auch mehrere frei programmierbare Schlitten platziert werden können, lassen sich mit den LDx Modulen kompakte und kosteneffiziente Konzepte realisieren.
Anders als konventionelle elektrisch angetriebene Linearachsen mit Spindelantrieb, kommen die lineardirekt angetriebenen Achsen ohne Getriebe aus. Die Antriebskraft wird von spielfreien, hochpräzisen Antriebselemente ohne mechanische Übertragungselemente direkt auf den Schlitten übertragen. Das zahlt sich insbesondere bei hochdynamischen Füge- und Platzierungsprozessen in Form extrem kurzer Zykluszeiten, maximaler Präzision und einer dauerhaft hohe Prozesssicherheit aus. Weil die Module fast keine Verschleißteile besitzen, reduzieren sich zudem ungeplante Ausfälle und der Wartungsaufwand auf nahezu Null.
Umfangreich ist die Modul- und Variantenvielfalt der LDx Baureihe. So gibt es die Achsen auf Wunsch mit Doppelmotor, Langschlitten, mechanischer Unterstützung für eine erhöhte Steifigkeit sowie mit Feststellbremse für den Einsatz als Z-Achse. bw









