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Schuler: Neue Pressenlinien bei Ford
Die erste der drei Pressenlinien aus dem Hause Schuler hat bei Ford im mexikanischen Cuautitlan bereits ihre Produktion aufgenommen. Zwei weitere Linien gehen bei Ford do Brasil in Camaçari und São Bernardo im Laufe des nächsten Jahres in Betrieb. Die Anlagen für Mexiko und Brasilien sind weitgehend identisch. Damit leistet Schuler einen wichtigen Beitrag zur Strategie von Ford, einheitliche Presswerksstandards auf dem amerikanischen Kontinent einzuführen. Zu den Pressenlinien gehört jeweils eine Kopfpresse mit 2.500 Tonnen Presskraft sowie vier - beziehungsweise in Camaçari drei - Folgepressen. Die Anlagen in Cuautitlan und São Bernardo verfügen über eine Gesamtpresskraft von 7.100 Tonnen. Die um eine Presse kürzere Anlage in Camaçari arbeitet mit 6.100 Tonnen Presskraft.
Digitale Simulation
Die neue Generation der Schuler-Crossbar Feeder sorgt für den Teiletransport in den Pressenlinien. Gemeinsam mit Platinenladern am Anfang der Linien und dem Teileauslauf an ihrem Ende stellen sie sicher, dass die hohe Leistungsfähigkeit der Pressen auch in der Praxis realisiert wird: Fünfzehn Hübe im Dauerlauf sind pro Minute möglich. Kommen auf den Pressenlinien Werkzeuge zum Einsatz, die pro Hub vier Fertigteile gleichzeitig verformen, ist eine Ausbringungsleistung von bis zu 60 Bauteilen pro Minute möglich. Die hohe Leistungsfähigkeit der Anlagen wird auch mit der digitalen Simulations-Technik von Schuler sichergestellt. Durch die digitale Simulation ist bereits im Vorfeld gewährleistet, dass alle Prozesse inklusive Teiletransport und Werkzeugkonstruktion optimal ineinandergreifen. pb









