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Schmalz: Zum 100. kommt der IO-Link
Auf 100 Jahre Firmengeschichte blickt in diesem Jahr der Glattener Vakuum-Greiftechnikhersteller J. Schmalz zurück. Die Schwarzwälder begannen 1910 in einer vollkommen andersartigen Branche: Rasieren. Als Unternehmen der Männerkosmetik konnten sie als Hersteller von Rasierklingen- und -apparaten die Wasserkraft der Region bestens nutzen.
Die Klingenmarke Glattis verlor mit dem Aufkommen der Elektrorasierer an Schärfe, das Unternehmen sattelte 1945 um auf Transportbehälter für Postunternehmen und Flughäfen. Mit dem Aufkommen der Transportbänder war ein neuer Turn-Around notwendig. Seit nunmehr etwa mehr als 25 Jahren ist Vakuumtechnik das Aufgabengebiet des Familienunternehmens, das heute von den Brüdern Dr. Kurt und Wolfgang Schmalz geleitet wird.
Kurz vor dem Jubiläum wurde eine neue Fertigungshalle in Betrieb genommen. Mit einem Investitionsvolumen von mehr als 16 Millionen Euro wurden rund 10.000 Quadratmeter Produktionsfläche und mehr als 3.000 Quadrameter weiterer Nutzflächen geschaffen.
Neueste Entwicklung sind kompakte Vakuumerzeuger mit IO-Link, die mehr Leistungsfähigkeit, kürzere Zykluszeiten, höhere Zuverlässigkeit und maximale Prozesssicherheit versprechen sollen. Der IO-Link gilt als Voraussetzung für standardisierte und kostengünstige Vernetzung der Systemkomponenten und der präventiven Systemüberwachung. bw









