Wirtschaft + Unternehmen
Schaeffler kooperiert mit chinesischer Uni
Mit der Unterzeichnung eines ersten Vertrags über gemeinsame Entwicklungsprojekte haben die Schaeffler Gruppe und die chinesische Henan University of Science and Technologie (HUST) ihre Zusammenarbeit vertieft. Jüngst war eine Delegation der Universität, angeführt von Prof. Dr. Zhili Zhou, Vizepräsident der HUST, in Herzogenaurach und Schweinfurt zu Gast, um das Unternehmen an seinen zentralen Standorten kennenzulernen. Maria-Elisabeth Schaeffler, Gesellschafterin der Schaeffler Gruppe, begrüßte die Gäste. In Schweinfurt wurden die Verträge unterzeichnet - im Beisein von Rainer Hundsdörfer, Vorsitzender der Geschäftsleitung, und Dr. Arbogast Grunau, Geschäftsleitung Produktentwicklung der Schaeffler Gruppe Industrie. Die Kooperation war bereits im März dieses Jahres während eines Besuchs von Vertretern der Schaeffler Gruppe an der HUST in Luoyang/China grundsätzlich vereinbart worden. Maria-Elisabeth Schaeffler betonte den hohen Stellenwert, den die Schaeffler Gruppe seit ihren Ursprüngen der Innovationskraft des Unternehmens beimisst. Es sei daher selbstverständlich für die Schaeffler Gruppe, die Forschungs- und Entwicklungsarbeit nun auch nach den Erfordernissen der globalen Märkte auszubauen. "Auf der Grundlage dieses Selbstverständnisses wollen wir am weiteren wirtschaftlichen und technischen Fortschritt in China teilhaben", so Frau Schaeffler. Sie zeigte sich daher überzeugt davon, dass aus dieser Partnerschaft zwischen Unternehmen und Wissenschaft viele gute Ideen und zukunftsweisende Innovationen hervorgehen würden. In seiner Begrüßungsrede in Schweinfurt erläuterte Dr. Grunau die Meilensteine der Innovationsentwicklung der Marken INA, FAG und LuK und hob insbesondere auch die Bedeutung des Standorts Schweinfurt als Sitz und zentralen Entwicklungsstandort der Schaeffler Gruppe Industrie hervor. Beispielhaft nannte er hier das einzigartige Know-how in Anwendungen für die Luft- und Raumfahrt und für die Schienenverkehrtstechnik. Die Gäste zeigten sich nach den ausführlichen Besichtigungen der Standorte außerordentlich beeindruckt. In ihren Präsentation gaben sie einen Einblick in die unterschiedlichen Forschungsgebiete und Lehrinhalte an der HUST, die insbesondere auch die Wälzlagertechnologie zum zentralen Gegenstand haben. Die HUST gehört mit rund 35.000 Studierenden und zahlreichen nationalen und internationalen Kooperationen zu den renommiertesten technischen Universitäten in China. pb









