Sauberer Wasserstoff

Andrea Gillhuber,

VDMA tritt European Clean Hydrogen Alliance bei

Der VDMA ist Mitglied der European Clean Hydrogen Alliance. Das Ziel der Allianz: klimaneutralen Wasserstoff in Europa voranzubringen.

Die European Clean Hydrogen Alliance wurde erst vor wenigen Wochen von der EU-Kommision ins Leben gerufen. © Europäische Kommision

Erst vor wenigen Wochen hat die EU-Kommission die European Clean Hydrogen Alliance ins Leben gerufene. Das Wasserstoff-Bündnis soll eine zentrale Rolle beim Markthochlauf und dem großflächigen Einsatz von klimaneutralem Wasserstoff in Europa spielen. Gründungsmitglieder sind 18 Vorstandsvorsitzende führender europäischer Industrieunternehmen sowie 12 Vertreter aus Politik und Zivilgesellschaft.

Die European Clean Hydrogen Alliance soll die Entwicklung einer sauberen und weltweit wettbewerbsfähigen Wasserstoffindustrie in Europa unterstützen. Saubere Wasserstofftechnologien bieten das Potenzial, in Europa einige der Industriezweige mit den höchsten Emissionen umfassend zu dekarbonisieren. Außerdem spielt Wasserstoff eine Schlüsselrolle bei Europas Übergang zu einer CO2-neutralen Wirtschaft.

Die Wertschöpfungskette für sauberen Wasserstoff © EU-Kommision

Nach der Gründung vor wenigen Wochen geht es in der Alliance nun darum, schnell eine funktionierende und wettbewerbsfähige europäische Wasserstoffwirtschaft aufzubauen, Wasserstoff in möglichst vielen Industriesektoren zum Durchbruch zu verhelfen und so ökologische, ökonomische und soziale Erfolge einzufahren. Denn sauberer Wasserstoff hat nicht nur das Potenzial, den CO2-Außstoß enorm zu reduzieren und den Klimaschutz entscheidend voranzubringen. Die Wasserstoffwirtschaft kann dank ihrer langen Wertschöpfungsketten auch eine Vielzahl neuer Arbeitsplätze in Europa schaffen.

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Der VDMA und Wasserstoff

Dr. Carola Kantz, stellvertretende Geschäftsführerin und Repräsentantin der AG Power-to-X for Applications in Brüssel © VDMA

Der VDMA und der Maschinenbau im Allgemeinen treiben die Wasserstoffwirtschaft in Deutschland seit vielen Jahren voran. Mit der stetig wachsenden VDMA-Arbeitsgemeinschaft Power-to-X for Applications hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer eine horizontale, sektorübergreifende Plattform mit mehr als 100 Technologieunternehmen geschaffen. Dr. Carola Kantz, stellvertretende Geschäftsführerin und Repräsentantin der AG Power-to-X for Applications in Brüssel, freut sich über die Zusammenarbeit und betont dabei, wie wichtig das kurzfristige Ziel von 6 GW Elektrolysekapazität in der EU bis 2024 ist: „Die Kooperation innerhalb der European Clean Hydrogen Alliance wird auch unsere Arbeit beflügeln. Durch diese Vorgabe ist der notwendige Rechtsrahmen zur Erreichung eines zügigen Markthochlaufes in greifbare Nähe gerückt. Und nur mit marktnahen Geschäftsmodellen wird es gelingen, eine nachhaltige Wasserstoffwirtschaft in Europa aufzubauen.“

Hartmut Rauen, stellvertretender VDMA-Hauptgeschäftsführer und High-Level Representative in der Hydrogen Alliance: „Der VDMA vereint unter seinem Dach die notwendigen Technologien und Forschungsnetzwerke, um Wasserstoff und die Wasserstoffwirtschaft weiter voranzubringen, von der Energieerzeugung über Verfahrens- und Produktionstechnik bis zur Anwendung.“Neben der bereits genannten AG Power-to-X for Applications beheimatet der VDMA mit der AG Brennstoffzellen oder dem Forum #XMOTIVE auch wichtige Nutzer einer Wasserstoffwirtschaft.

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