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Rittal lüftet radial und axial
Durch die Entwicklung einer neuen Leistungsklasse an TopTherm Filterlüftern bietet Rittal Schaltanlagenbauern und Anwendern verbreiterte für die Belüftung von Schaltschränken. Mit der neuen Luftleistungsklasse von 900 Kubikmetern/h, die mit energieeffzienter EC (electronic commutation)-Technologie ausgestattet ist, erweitert der Hersteller seine aktuelle TopTherm-Filterlüfter-Generation.
Die Innovation verfügt ebenso über die Diagonal-Lüftertechnik - einer Synthese aus Radial- und Axiallüftertechnik. Diese Technologie zeichnet sich dadurch aus, dass die Ausblasrichtung nicht wie bisher in Achsrichtung des Lüfters, sondern diagonal nach außen weg verläuft. Dies begünstigt eine gleichmäßige Luftverteilung im Schaltschrank und vermeidet die Bildung von Wärmenestern.
Neben der flachen Bauform sind die entscheidenden Merkmale die steilere Kennlinie und der höhere Drucksattel. Daraus resultieren eine verbesserte Druckstabilität und - im eingebauten Zustand unter Betriebsbedingungen - eine größere und konstantere Luftleistung über einen breiten Bereich. Ohne Leistungsverluste in Kauf nehmen zu müssen, ergeben sich so längere Standzeiten für die Filtermatten.
Um eine erhöhte Sicherheit bei der Klimatisierung von Schaltschränken zu gewährleisten, lassen sich die neuen Filterlüfter über ein als Zubehör erhältliches Eco-Steuergerät überwachen und regeln. Vorteil: Bei einem Lüfterdefekt wird über das Tacho-Signal des Lüfters aktiv eine Fehlermeldung ausgelöst. Somit kann frühzeitig reagiert werden, noch bevor die Innentemperatur im Schaltschrank ansteigt. Zudem lässt sich mit der temperaturabhängigen Drehzahlregelung bedarfsgerecht und damit energieeffizient klimatisieren.
Die komplett werkzeuglose Montage ermöglicht einen einfachen Einbau der Filterlüfter, schnellen Wechsel der Luftförderrichtung, problemloses Durchführen von elektrischen Anschlüssen sowie Wartungen mit Filtermattenwechsel. bw









