Rittal auf der HMI
Wertschöpfungsketten effizienter realisieren
Unter dem Leitthema "Next level for industry" präsentiert Rittal auf der Hannover Messe mit einem neuen, 2.000 qm großen Messestand gemeinsam mit den Schwesterunternehmen Cideon, Eplan und Kiesling zukunftsweisende Lösungen für integrierte Wertschöpfungsketten im Steuerungs- und Schaltanlagenbau.
Im Fokus stehen durchgängige Engineering-Tools, standardisierte Systemtechnik sowie automatisierte Bearbeitungsmaschinen, die einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, Wertschöpfungsketten zukünftig noch effizienter zu realisieren.
"Auch wenn die Vision von Industrie 4.0 noch einige Jahre benötigt, bis sie in der Industrie umgesetzt ist, sind vielversprechende Ansätze schon heute bei Rittal, Cideon, Eplan und Kiesling konkret verwirklicht", erklärt Uwe Scharf, Geschäftsbereichsleiter Produktmanagement bei Rittal. Im Steuerungs- und Schaltanlagenbau liegt das Hauptaugenmerk der aktuellen Entwicklung darauf, den Engineering-Prozess in seiner Gesamtheit zu optimieren. Ziel ist die verstärkte Integration von Produktentwicklungs- und Produktionsprozessen sowie das zunehmende Zusammenwachsen von virtueller und realer Welt. "Eine wesentliche Voraussetzung für die Realisierung von Industrie 4.0 sind konsequente Standardisierung, ganzheitliche Produktdaten-Modelle, durchgängige Datenhaltung, datenkompatible Werkzeuge, abgestimmte Prozesse entlang des Engineerings sowie neue automatisierte Maschinentechnik und Verfahren", so Scharf.
Innerhalb der Friedhelm Loh Group bieten die Unternehmen Cideon, Eplan, Rittal und Kiesling Maschinentechnik bereits sehr weit fortgeschrittene Lösungen an. Die optimale Abstimmung der Unternehmen innerhalb der Gruppe bietet hier einen enormen Vorteil, der gerade dem Anwender im Schaltanlagenbau zugutekommt.
Bereits heute lässt sich durch die Nutzung von M-CAD- und E-CAD-Produktdaten (Ri CAD 3D, Eplan Data Portal), vernetzten Software-Tools (Eplan Electric P8, Pro Panel, Rittal Therm und Power Engineering) sowie automatisierter Maschinentechnik von Kiesling ¿ wie den jetzt serienreifen Verdrahtungsroboter Averex - die Effizienz im Schaltanlagenbau deutlich erhöhen. Zur Hannover Messe stellt der Schaltschrankspezialist die Bauteilebibliothek Ri CAD 3D mit einem kompletten Daten-Update vor. Zusätzlich zur Eplan View App stehen die Software-Tools Rittal Therm und Eplan Data Portal ebenfalls als App-Versionen zur Verfügung.
Mit seinem Technology-Partner-Programm rund um die Schaltanlagen-Plattform Ri4 Power demonstrieren die Herborner zudem, wie sich normgerechte Steuerungs- und Schaltanlagen nach DIN EN 61439 aufbauen lassen und wie eine Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen im Bereich elektrischer Schaltanlagen aussehen kann. Im Jahr 2014 beteiligen sich wieder namhafte Unternehmen darunter die Hersteller ABB, Eaton, GE, Siemens und Terasaki sowie die Anwender Frako, Janitza, Kesselhut, Trips und Majo. Produktseitig erweitert Rittal mit einem neuentwickelten 185-mm-Sammelschienensystem seine Ri4 Power Produktplattform. Damit lassen sich kompakte Energieverteilungen in der Industrie und in größeren Gebäuden einfach realisieren.
Als weiteres Messe-Highlight stellt das Unternehmen seinen montagefreundlichen System-Einzelschrank SE 8 jetzt als NEMA 4/4x-Version und als Weiterentwicklung zum PC-Schranksystem vor. Mit einer neuen TS Trennschalterhaube sorgt Rittal zudem für eine einfachere Montage von Schaltschränken mit Trennschalter für den nordamerikanischen Markt.
Der Systemanbieter präsentiert sich zudem als Experte für IT-Infrastruktur. So zeigt er vorkonfigurierte Lösungen mit dem TS IT Rack für Netzwerk- und Serveranwendungen, das Micro Data Center sowie das vollständig standardisierte Rechenzentrum Ri Matrix S. Mit Ri Zone 3.5, der Plattform für Data Center Infrastructure Management (DCIM), ist jetzt ¿ zusätzlich zur Überwachung der physischen Infrastruktur ¿ auch das Kapazitätsmanagement möglich. In Verbindung mit der Online-Erfassung per RFID und Dynamic Rack Control (DRC) oder mittels manueller Eingabe garantiert die Plattform eine lückenlose Dokumentation von Servern und bietet damit eine optimale Grundlage für die Überwachung und Planung der Ressourcen, wie z. B. Leistung, Klimatisierung und Höheneinheiten im Rechenzentrum. Zudem stellt das Unternehmen die neue Brandmelde- und Löschanlage DET-AC III, die durch VdS mit positiven Ergebnissen geprüft wurde, für den Einsatz in geschlossenen Serverschränken vor. Die neu integrierte CAN-Bus-Schnittstelle bietet eine direkte Anbindung an das Monitoringsystem Computer Multi Control III und integriert so die Anlage optimal in "Rittal - Das System". jg









