Produktivität steigern
Weidmüller präsentiert neues I/O-System
Auf einer Pressekonferenz im Münchner Olympiazentrum hat Weidmüller ein neues Remote-I/O-System vorgestellt. U-Remote, so der Name der Lösung, verfügt laut Hersteller über die derzeit schmalste Bauform am Markt (11,5 mm Modulbreite) und spart dank hoher Kanaldichte viel Platz im Schaltschrank.
Die Vorteile des modular konzipierten Systems adressieren direkt den Anwender. U-Remote zeichnet sich durch eine steckbare Anschlussebene, hohe Packungsdichte bei sehr guter Performance aus und steht für hohe Effizienz und Produktivität. Der integrierte Web-Server vereinfacht Inbetriebnahme und beschleunigt Wartungsarbeiten.
Markante Eigenschaften sind laut Dr. Timo Berger, Leiter der neu geschaffenen Division Elektronische Interfacetechnik, schlanke Planung, einfache Installation, schnelle Inbetriebnahme und Vermeidung von Stillständen. Eine werkzeuglose Installation und vorkonfektionierbare Verkabelung beschleunigen den zuverlässigen Einbau im Schaltschrank sowie an der Maschine und Anlage. Der Verdrahtungs-, Installations- und Servicefreundlichkeit dient die einreihige Anschlussebene. Die steckbare Anschlussebene ermöglicht den schnellen und sicheren Anschluss von Sensoren und Aktoren mit vorkonfektionierten Leitungen, bei gleichzeitiger Minimierung der Fehlerquote in der Systemverdrahtung. Ein Komponententausch kann im laufenden Betrieb lastfrei erfolgen, also ohne Busanbindung und Spannungsversorgung unterbrechen zu müssen.
Insbesondere mit zwei Eigenschaften präsentiert sich die Lösung aktuell als Beste ihrer Klasse: Erstens trennt sie die Versorgung für Ein- und Ausgänge durch zwei hoch belastbare 10A Strompfade - das spart Einspeisemodule, damit Platz sowie Planungsaufwand und erleichtert Wartungsvorgänge. Zweitens besitzt das System einen internen hoch belastbaren Versorgungspfad, der den Betrieb von 64 Modulen mit einer einzigen Einspeisung am Koppler ermöglicht.
Das I/O-System verfügt über frei wählbare Sensoranschlussoptionen (2-, 3-, 4-Leiter Technik). Es ist im Temperaturbereich von -20°C bis +60°C betriebsfähig. Beeindruckende elektronische Performance bietet der Hochgeschwindigkeits-Stationsbus , er arbeitet mit bis zu 256 DI/DOs in 20 µs. LEDs am Modul und jedem Kanal, direkt am Leiteranschluss positioniert, erleichtern Statusabfragen und Diagnosen. Fehlerstecksicherheit durch 64+4 Codierung, vielfältige Markierungsoptionen, ein professionelles Softwaretool für die Planung gleichwie Überprüfung der I/O-Station und vieles mehr ergänzen das perfekt aufeinander abgestimmte System. jg









