Wirtschaft + Unternehmen
Neue Eplan-Niederlassung in Mailand
Lösungsanbieter Eplan setzt seinen Wachstumskurs fort: Im April 2012 wurde der bisherige Händler Eplan Italia übernommen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben einen Marktanteil von 30 Prozent im italienischen Markt. Dieser soll durch weitere Investitionen gesteigert werden. Eplan Italia zählt rund 20 Mitarbeiter und ein Umsatzvolumen von über 3 Millionen Euro. Weltweit beschäftigt Eplan aktuell über 600 Mitarbeiter, Tendenz steigend. Auch die Vorbereitungen für den Markteintritt in Japan laufen auf Hochtouren: Die siebzehnte, japanische Sprachversion ist in wenigen Monaten verfügbar.
Im April 2012 hat Eplan das Unternehmen Eplan Italia Srl., einen etablierten Händler mit Sitz in Vimodrone/ Mailand übernommen. Annähernd 3.500 Lizenzen im italienischen Markt und ein rund 30-prozentiger Marktanteil sind die Basis, auf der Eplan als neuer Inhaber aufbauen will. "Als Hersteller der Software können wir neue Produkte in Italien und unser umfassendes Dienstleistungsportfolio schneller und besser vermarkten", erklärt Haluk Menderes, Geschäftsführer von Eplan Software & Service. Doch das ist nicht die einzige Wachstumschance aus Sicht der Unternehmenslenker - auch die Vorbereitungen für den Markteintritt in Japan sind in vollem Gange. Maximilian Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung: "Wir sind bereit, zu investieren, und das auf weltweiter Basis. Unsere Software ist bereits in 16, in kürze sogar in 17 Sprachen verfügbar. Diese internationale Ausrichtung sichert unseren Kunden globale Unterstützung auf einheitlich hohem Qualitätsniveau.
Der Firmenchef weiter: "Die Stärke unseres Unternehmens im Verbund der Friedhelm Loh Group sichert langfristige Investitionen, die unseren Kunden die Sicherheit geben, auf einen Partner mit Zukunft zu setzen." Gerade diese Investitionssicherheit und Internationalität seien entscheidende Faktoren, wenn es heute für Unternehmen um die globale Einführung einer Engineering-Lösung gehe, die über Ländergrenzen hinweg im Collaborative Engineering eingesetzt werden soll.
Ein weiterer Praxisvorteil für mehr Kundennutzen ist die direkte Nähe zu Rittal. Die Schwestergesellschaft im Unternehmensverbund der Friedhelm Loh Group unterhält ein Vertriebsbüro in Mailand und betreibt bei Verona eine moderne Fertigung. So wird auch die Strategie von "Rittal - Das System." im Markt noch stärker mit Leben gefüllt und durch die Synergieeffekte beider Unternehmen können Schaltschrank- und Maschinen-/Anlagenbauer weitere Innovationen erwarten. kf









