Mehr als das übliche Handwerkszeug
Neue Azubis bei Pilz gestartet
Bei Pilz in Ostfildern hat am 8. September ein neues Ausbildungsjahr begonnen. Pro Lehrjahr stehen sechs Ausbildungsplätze und drei duale Studienplätze an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) zur Verfügung.
Über die üblichen Ausbildungsinhalte hinaus sind spannende Projekte "Azubi-Sache". Auslandsaufenthalte inklusive. So auch das Projekt "Solar für Afrika", das praktisch von Azubi-Generation zu Azubi-Generation weitergereicht wird.
Studieren oder Ausbildung? Wer noch überhaupt nicht weiß, in welche Richtung es gehen soll, der bekommt erste Einblicke in die Welt der elektronischen Automatisierung durch "Betriebsferien", "BORS" oder "BOGY" bzw. "Girls' Day", an denen sich Pilz aktiv beteiligt. Interessierte Schüler können sich hier ausführlich informieren. Und stellen fest: Beim Automatisierungsunternehmen Pilz aus Ostfildern-Nellingen ist beides möglich.
Projekte sind auch "Azubi-Sache"
Klassische Ausbildungsberufe bei Pilz sind die über dreieinhalb Jahre laufenden Ausbildungen zum "Mechatroniker/-in" oder "Elektroniker/-in" für Geräte und Systeme. Aber auch mit der DHBW gibt es eine enge Zusammenarbeit. Duale Studiengänge bietet das schwäbische Familienunternehmen über die Fakultät Technik in den Studiengängen "Elektrotechnik mit Studienrichtung Automation", "Informatik mit Studienrichtung Informationstechnik oder Angewandter Informatik" sowie "Wirtschaftsingenieurwesen" an.
Aber gleich ob gewerbliche Ausbildung oder Studium: Alle Auszubildenden bekommen über ihr übliches Handwerkszeug hinaus Projekte, an denen sie entweder mitwirken oder die sie selber verantworten können. So z.B. das Projekt "Solar für Afrika", für das Solarkochstellen für die Bevölkerung des afrikanischen Staates Malawi entwickelt und erprobt werden. Der Staffel-Stab für dieses Sozialprojekt wird jeweils an das zweite gewerbliche Lehrjahr, weitergereicht. "Wir haben uns im Sommer selbst von den aktuellen Bedingungen vor Ort in Malawi ein Bild gemacht, um weitere Kriterien in das Projekt einfließen lassen zu können", erzählt Lucas Fischer, der im Januar 2015 mit seiner Ausbildung zum Elektroniker für Geräte und Systeme fertig wird.
Azubis und Studis auf der Walz
Auslandspraktika für Auszubildende und DHBW-Studierende ergänzen die Ausbildung bei Pilz. Auszubildende gehen nach Frankreich oder in die Schweiz, die Auslandsschwerpunkte für DHBW-Studierende der Elektrotechnik variieren. 2014 waren die Studierenden am Entwicklungsstandort in Irland und beim Tochterunternehmen in Shanghai drei Monate im Einsatz.
Pilz möchte so einerseits die interkulturellen Fähigkeiten seiner Auszubildenden und Studierenden schulen: Wie grüße ich wo? oder was bedeutet Weiß in Asien? Zudem lassen sich im Ausland z.B. Fremdsprachenkenntnisse am besten erwerben bzw. vertiefen und der persönliche Erfahrungsschatz vergrößern. Fähigkeiten, die im späteren - internationalen - Berufsleben wichtig werden können.
Perspektiven durch Übernahme und Anschlussstudium
Auszubildende werden bei Pilz üblicher Weise gerne nach Abschluss ihrer Ausbildung übernommen, das Unternehmen bietet Perspektiven und Aufstiegschancen. Dabei sind die Einsatzmöglichkeiten vielfältig: etwa in den Bereichen Fertigung, Entwicklung, Customer Support oder auch Produktionstechnik. Wer die Ausbildung eher als Basis für ein duales Studium nutzen möchte, der kann im Anschluss daran z.B. Elektrotechnik mit Schwerpunkt Automation studieren. kf









