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Mechatronic Karlsruhe: Potenziale und Effizienzen

Ressourcen, Energie und Zeit werden in der industrialisierten Welt zu immer knapperen und daher kostbaren Gütern. Gefragt sind Konzepte, Systeme und Produkte, die diese möglichst effizient nutzen. Die Mechatronic Karlsruhe befasst sich vom 25. bis 26. Mai 2011 in der Konferenz und der begleitenden Fachausstellung mit aktuellen Entwicklungen sowie konkret umgesetzten Projekten. In über 30 Fachbeiträgen informieren hochkarätige Referenten renommierter Unternehmen sowie Hochschulen, Forschungsinstitute und Netzwerkeinrichtungen über neue Perspektiven, Konzepte und Produkte, die durch den Einsatz von Mechatronik realisierbar sind.

Ab 23. Mai am Start: Mechatronic Karlsruhe.

Die hohe Integrationsdichte mechatronischer Systeme und Komponenten und die daraus ableitbaren innovativen Produkte in neu entstehenden Märkten (zum Beispiel Elektromobilität, Windkraft, Leichtbau) stellen zukünftig ein Wachstumspotenzial für die Industrie dar. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Fleischer, Institutsleiter am wbk Institut für Produktionstechnik, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), behandelt das Systemverständnis und die Sichtweise der Produktionstechnik auf mechatronische Komponenten und Systeme.

Ansätze aus der Mechatronik und Mikrosystemtechnik zur Energieeffizienz in der Automatisierungstechnik stellt Dr. Axel Gomeringer, Leiter Innovations- und Technologiemanagement, Festo AG, vor. Dabei geht er auf die pneumatische und elektrische Wirkungskette durch Simulationsprogramme ein.

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Der Bedarf an Werkzeugmaschinen mit immer höherer Produktivität bei niedrigeren Produktionskosten kann nur durch eine ganzheitliche Betrachtung des Fertigungsprozesses und der eingesetzten Komponenten begegnet werden. Im Hinblick auf den Energieverbrauch und die Instandhaltung stellen hydraulische Aktoren eine kostenintensive Schwachstelle dar. Dr. Heiner Lang, Global Chief Technical Officer, MAG Europe, zeigt auf, welches Potenzial elektromechanische Aktoren versprechen.

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) David Siegel von der Addi data aus Rheinmünster stellt die Produktivitätssteigerung durch Retrofit-Projekte mit Inline-Messtechnik vor.

Mit den Chancen und Herausforderungen für die Elektromobilität befasst sich Prof. Martin Wietschel, Leiter des Geschäftsfelds Energiewirtschaft am Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) in Karlsruhe, in seinem Auftaktvortrag zur Sektion "E-Mobilität - neue Konzepte".

Mit dem "SEW-Konzept für zukünftige E-Mobilität in Ballungsräumen" stellt Johann Soder, Geschäftsführer Technik bei der SEW-Eurodrive in Bruchsal, ein Konzept vor, bei dem Fahren und Laden als System betrachtet werden, d.h., der Motor, Umrichter, Energiespeicher und das Lademanagement werden intelligent aufeinander abgestimmt.

In der Beratungslounge haben Konferenzteilnehmer die Gelegenheit, sich intensiv mit Referenten und Ausstellern auszutauschen. Das detaillierte Programm unter http://www.mechatronic-karlsruhe.com. bw

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