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Masterflex: Stabile Ertragslage trotz Vorlaufkosten

Auf Basis des ersten Halbjahres 2012 liegt das Unternehmen Masterflex, weltweit tätiger Spezialist für anspruchsvolle Verbindungssysteme aus Hightech-Kunststoffen, mit Umsatz und Ertrag voll im Rahmen seiner Wachstums-Planung. Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf 28,3 Millionen Euro. Das Ebit (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) beträgt 4 Millionen Euro und die Ebit-Marge 14,2 Prozent. Damit liegt die Gesellschaft ganz im Rahmen seiner Jahresprognose (57 bis 58 Millionen Euro Umsatz, Ebit von 8 Millionen Euro und eine Marge von 14 Prozent).

Dr. Andreas Bastin, Vorstandsvorsitzender der Masterflex AG: "Wir forcieren die Entwicklung für Schläuche in weniger konjunkturabhängigen Industrien, etwa der Lebensmittel-, Pharmazie- und Medizintechnik."

Dr. Andreas Bastin, Vorstandsvorsitzender: "Unser Geschäft läuft plangemäß. Auch ist die Stimmungslage auf Messen und bei unseren Kunden überwiegend positiv, wenngleich das Jahr 2012 durch die Diskussionen um Staatsschulden und Euro-Zone kein Jahr der Euphorie werden wird." Der einzige börsennotierte Schlauchhersteller investiert derzeit kräftig in die Zukunft. Bastin: "Wir wollen mehr internationales Geschäft und weniger Europa-Zentrierung. Die Zulassung für unsere chinesische Tochtergesellschaft haben wir gerade erhalten. Und wir forcieren die Entwicklung für Schläuche in weniger konjunkturabhängigen Industrien, etwa der Lebensmittel-, Pharmazie- und Medizintechnik."

Dies spiegelt sich in den Zahlen von Q2 wieder. Bastin: "Gegenüber dem Vorjahr ist die Ebit-Marge mit 14,2 Prozent etwas niedriger. Dies liegt vor allem an den Vorlaufkosten der Internationalisierung, gerade für neues Vertriebspersonal, das derzeit für unsere Expansion in Asien oder Nord- und Südamerika gewonnen und eingearbeitet wird (Personaleinsatzquote nun 34,7 Prozent gegenüber 32,5 Prozent im Vorjahr). Diese Aufwendungen sind in unserer Jahresplanung selbstverständlich berücksichtigt. Und der einmalig anfallende Rechts- und Beratungsaufwand, der für den von der Hauptversammlung beschlossenen Rechtswandel in die "Masterflex SE" anfällt, wurde im Interesse der Klarheit als Nicht-operative Aufwendungen separiert ausgewiesen."

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Produktseitig bleibt Masterflex der führende Entwickler und Produzent von Schläuchen für Spezialanwendungen. Im April wurde die neuartige Produktiongeneration flammbeständiger bzw. selbstlöschender Schläuche XFlame® auf den Markt gebracht. Seit kurzem ist es dem Konzern auch möglich, Schläuche aus bestimmten Fluorpolymeren in ganz normalen thermoplastischen Produktionsverfahren - und somit in allen möglichen Varianten - herzustellen; diese Schläuche verfügen über ähnliche Eigenschaften wie etwa das Beschichtungsmaterial für Bratpfannen. Und im Sommer wurde das Produktsortiment um die Master-PURgreen Schläuche erweitert. Kennzeichen dieser Bio-Schläuche: Sie werden bis zu 52 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt. Bastin: "Wir haben unseren Weg des wertorientierten Wachstums gerade erst eingeschlagen und haben noch viel vor." kf

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