Unternehmensübernahme

Melanie Steinbeck,

Danfoss übernimmt Alfagomma und stärkt Industriegeschäft

Der dänische Technologiekonzern Danfoss übernimmt den italienischen Schlauch- und Armaturenhersteller Alfagomma.

Von links nach rechts: Domenico Traverso, President, Fluid Conveyance Division, Danfoss Power Solutions; Professor Andrea Angelo Aurelio Amaduzzi, Board of Receivers; Professor Enrico Cotta Ramusino, Board of Receivers; Dr. Claudio Roberto Calabi, Board of Receivers; Kim Fausing, President and CEO, Danfoss Group; Daniel Winter, President, Danfoss Power Solutions; Jesper V. Christensen; Executive Vice President and CFO, Danfoss Group.  © Danfoss Group

Danfoss hat eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Alfagomma unterzeichnet. Mit der Akquisition des italienischen Herstellers von Schläuchen und Armaturen baut das Unternehmen sein Geschäft für Hydraulik- und Industrieanwendungen weiter aus. Nach Abschluss der Transaktion wird Alfagomma Teil der Division Fluid Conveyance innerhalb von Danfoss Power Solutions.

Nach Angaben des Unternehmens unterstützt die Übernahme den strategischen Kurs von Danfoss und soll profitables Wachstum im Einklang mit der langfristigen Unternehmensstrategie beschleunigen. Zugleich stärkt der Zusammenschluss die Position des Unternehmens im weltweiten Markt für Schläuche und Armaturen und erweitert die Möglichkeiten, Kunden weltweit zu unterstützen.

„Die Übernahme von Alfagomma ist ein bedeutender Meilenstein für Danfoss und ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung unserer langfristigen Strategie. Gemeinsam schaffen wir einen weltweit führenden Anbieter im Bereich Fluid Conveyance. Unsere sich ergänzenden Kompetenzen, die größere internationale Präsenz und zusätzliche Skaleneffekte stärken unsere Fähigkeit, Kunden weltweit noch besser zu unterstützen und weiteres Wachstum zu beschleunigen. Wir freuen uns sehr, talentierte Kolleginnen und Kollegen aus einem Unternehmen willkommen zu heißen, das wir seit Langem für seine qualifizierten, engagierten und kompetenten Mitarbeitenden, seine branchenführende Expertise, seine Kundennähe und seine hohe Servicequalität schätzen“, sagte Kim Fausing, Präsident und CEO von Danfoss.

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Größeres Angebot für Maschinenbau und Industrie

Das 1956 gegründete Unternehmen Alfagomma mit Hauptsitz im italienischen Vimercate entwickelt und produziert Schläuche und Armaturen für mobile Hydraulik sowie für Industrieanwendungen, unter anderem in den Bereichen Bergbau, Öl und Gas sowie Schifffahrt. Das Unternehmen vertreibt seine Produkte unter den Marken Alfagomma, Dunlop Hiflex und Argus, verfügt über 28 Produktions- und Montagestandorte weltweit, beschäftigt rund 4.500 Mitarbeitende und erzielt einen Jahresumsatz von rund 600 Mio. Euro.

Daniel Winter, Präsident von Danfoss Power Solutions, sieht in der Übernahme vor allem strategische Vorteile: „Alfagomma passt strategisch hervorragend zu Danfoss Power Solutions. Unsere Geschäfte ergänzen sich ideal: Die Überschneidungen sind gering, gleichzeitig ergeben sich erhebliche Chancen, gemeinsam Mehrwert für unsere Kunden weltweit zu schaffen. Durch die Bündelung unserer Technologien, Produktionsstandorte und unserer globalen Marktpräsenz stärken wir bestehende Partnerschaften und bauen unsere Fähigkeit aus, Kunden in den Bereichen mobile Hydraulik und anderen industriellen Anwendungen weltweit zu unterstützen. Alfagomma genießt einen exzellenten Ruf und erweitert unsere Kompetenz insbesondere in Industrieanwendungen wie der Öl- und Gasindustrie sowie dem Bergbau. Vor allem aber bringen wir zwei Teams zusammen, die eine starke Kundenorientierung teilen und mit großer Leidenschaft komplexe technische Herausforderungen lösen. Wir freuen uns sehr, das Alfagomma-Team bei Danfoss Power Solutions willkommen zu heißen.“

Abschluss im vierten Quartal erwartet

Die Übernahme steht noch unter dem Vorbehalt der erforderlichen behördlichen Genehmigungen. Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2026 erwartet. Bis dahin werden Danfoss und Alfagomma ihre Geschäfte unabhängig voneinander weiterführen. Für Kunden soll sich dadurch nichts ändern. Beide Unternehmen wollen den bisherigen Service aufrechterhalten und sich gleichzeitig auf ihre gemeinsame Zukunft vorbereiten.

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