Lust an der Robotik:

Nerven strapaziert

Beim Schunk Robot Competition rauchten drei Tage lang Köpfe. 14 Schülerinnen und Schüler des Hölderlin-Gymnasiums Lauffen im Alter von 15 bis 16 Jahren waren im Rahmen der European Robotics Week in zwei Teams gegeneinander angetreten. Mit selbst konstruierten Robotern galt es, einen Slalomparcours zu bewältigen, mehrere Tonnen in einen Zielbereich zu manövrieren und einen Würfel aufzuräumen. Während bei der Konstruktion der Miniroboter Kreativität, Ausdauer und Mut zur Optimierung gefordert waren, wurden die Nerven der Teilnehmer bei der Programmierung und beim finalen Wettkampf arg strapaziert, so spannend war die Schlussphase des Wettkampfs. Es wurde deutlich, dass nicht nur Geschwindigkeit und Präzision, sondern ebenso die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems über Erfolg und Misserfolg entscheiden.

Schüler des Hölderlin-Gymnasiums Lauffen traten beim Schunk Robot Competition an.

Auch wenn das Siegerteam in allen drei Finalrunden die Nase vorn hatte: gewonnen haben beide Mannschaften. Das verdeutlichte Dr. Roko Tschakarow, Bereichsleiter Schunk Mobile Greifsysteme, anlässlich der Siegerehrung. Mit Feuereifer waren die Jugendlichen bei der Sache und lernten spielerisch jede Menge über die Möglichkeiten, Herausforderungen und Zusammenhänge in der Robotik. Zu den Highlights zählte sicherlich auch die Vorführung eines voll funktionsfähigen Leichtbauarms, der speziell für mobile Robotikanwendungen entwickelt wurde und sich von den Wettbewerbsteilnehmern sogar mithilfe eines herkömmlichen Controllers für Spielekonsolen steuern ließ.

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An der Veranstaltungsreihe, die bereits im dritten Jahr in Folge stattfand, beteiligten sich zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen. Insgesamt gab es 334 Events in 24 europäischen Ländern. bw

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