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Kompositionen in Kunststoff
Derart maßgeschneiderte Polymere werden dann zur ernsthaften Konkurrenz für traditionelle metallische Werkstoffe.
Die Möglichkeiten des Compoundierens thermoplastischer Kunststoffe müssten die Herzen der Konstrukteure und Produktentwickler eigentlich ein paar Takte höher schlagen lassen. Schließlich lassen sich die Polymere durch das wohldosierte Zugeben von Füll- und Verstärkungsstoffen oder Additiven optimal an den späteren Einsatzfall der Bauteile anpassen. Was dabei heute alles machbar ist, zeigt das Programm von Albis Plastics, einem der führenden Compoundeure im Bereich der technischen Kunststoffe.
Geht es beispielsweise darum, leichtgängige und verschleissfeste Konstruktionen zu realisieren, so werden Aramid, Carbonfasern, Graphit, PTFE oder Sillikonöl zugemischt. Dadurch lässt sich das tribologische Verhalten der Kunststoffe optimal auf die spätere Anwendung abstimmen. Und siehe da ¿ plötzlich lassen sich Bauteile aus Kunststoff realisieren, wo bislang Metalle als erste Wahl galten: Lagerschalen für die Ölförderung, Führungsclips für Autositze, Zahnräder, Gleitlager, Buchsen. Weniger Geräuschentwicklung und geringeres Gewicht treten als weitere Pluspunkte hinzu. Ist dann noch elektrische Leitfähigkeit gefordert ¿ wie etwa bei ex-geschützen oder elektronischen Bauteilen - kommen Stahlfasern oder Leitruß zum Einsatz.
Noch einen oben drauf setzen die Hamburger Werkstoffspezialisten durch sogenannte Hybridverstärkungen. Dabei werden dem Basispolymer zum Beispiel Carbon- und Glasfasern oder Glasfasern und Glaskugeln so zugegeben, dass sich sowohl die Steifigkeit als auch Festigkeit als auch die Oberflächenqualität der Bauteile verbessert. Das spielt eine Rolle bei der Konstruktion von verzugsarmen Räderfelgen oder maßgenauen Gerätegehäusen ¿ um wieder nur zwei Beispiele von vielen zu nennen.
Das Compoundieren ist freilich nicht jedermanns Sache. Denn allein die Liste der Zugabestoffe, die dabei Verwendung finden ist lang. Neben den bereits erwähnten kommen auch Bariumsulfat, Bronze, Flammschutzmittel, organische Füllstoffe, Kreide, Strontiumferrit, UV-Absorber und viele andere Füllmaterialien, Verstärkungsstoffe und Additive zum Einsatz. Allein diese Materialvielfalt erfordert einen Batzen Erfahrung und ein breites technisches Knowhow.
Für Kunststoffverarbeiter wie für Produktentwickler kann es daher nicht schaden einen herstellerunabhängigen Allrounder wie Albis Plastics zu konsultieren. Das weltweit präsente Unternehmen hat die Polymere aller großen Fabrikanten (Bayer, BASF, Eastman etc.) im Programm und liefert Thermoplaste, Masterbatchs und eben System-Compounds in kleinen und großen Mengen. Außerdem begleiten die Werkstoff-Ingenieure und Anwendungstechniker die Entwicklung eines Produktes von der Idee über die Konstruktion bis hin zum Fertigteil. Dabei nutzen sie unter anderem moderne Verfahren zur Simulation der Füllvorgänge im Werkzeug oder unterstützen den Kunden bei der Prozessoptimierung. Und auch zum Thema Werkstoff-Substituierung können die Hamburger Ihnen mehr als ein Liedchen singen.
Michael Stöcker
Links: http://www.albis.com








