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Wirtschaft + Unternehmen

Keine Kündigungen bei SKF Schweinfurth

Der Wälzlagerhersteller SKF hat mit dem Betriebsrat eine "Rahmenvereinbarung über Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigungssicherung" bis zum 30. Juni 2018 geschlossen. Es soll keine betriebsbedingten Kündigungen geben.

Im vergangenen Herbst hatte die Unternehmensleitung beschlossen, wegen schwächelnder Umsätze 500 Stellen abzubauen. Dieses Ziel wurde in Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat durch einen Kompromiss erreicht: 500 Mitarbeiter waren bereit in Altersteilzeit zu gehen oder ließen sich auf Abfindungsverträge ein. Dafür musste das Unternehmen mehr als 10 Millionen Euro in die Hand nehmen. "Das Unternehmen hat hier sehr faire Angebote gemacht, die den Mitarbeitern die Entscheidung erleichtert haben. Ziel des Betriebsrates war es immer, unter allen Umständen betriebsbedingte Kündigungen zu verhindern. Das ist uns gelungen", sagt der Vorsitzende des Betriebsrats Norbert Völkl. SKF wird zudem auch weiterhin auf Zeitarbeiter verzichten. Die Zahl der Ausbildungsstellen wird wieder auf 50 pro Jahr angehoben. Zwischenzeitlich war die Zahl auf 24 zurück gefahren worden.

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