Wirtschaft + Unternehmen

Iwis baut Ketten in China

Der Münchner Kettenhersteller Iwis eröffnet am Ende. September sein neues Werk in Nanhui bei Shanghai in China. Die Eröffnung findet im Beisein von Vertretern der lokalen Regierung, Behörden sowie Vertretern von Kunden und Lieferanten aus aller Welt statt.

Iwis: Ketten für China.

Im neuen Werk in Nanhui, das eine Fertigungsfläche von 2000 Quadratmeter hat, arbeiten rund 30 Mitarbeiter. Bereits in den vergangenen Monaten konnten verschiedene Projekte mit der chinesischen Automobilindustrie abgeschlossen werden. Heute sei Iwis in der Lage, nahezu alle Bauteile eines Steuertriebes für Motoren in China lokal zu beschaffen und zu montieren, wird aus München mitgeteilt. In den kommenden Jahren beabsichtigt das Unternehmen, die Produktionskapazitäten Zug um Zug auszubauen, um für alle lokalen Märkte in Asien fertigen zu können.

"Das Geschäftsvolumen in China wird sich von heute zwei Millionen US Dollar auf an die 40 Millionen US Dollar vervielfachen", schätzt Johannes Winklhofer, Geschäftsführender Gesellschafter.

Das Familienunternehmen wurde 1916 von Johann Baptist Winklhofer, dem Mitbegründer der Wanderer-Werke in Chemnitz gegründet und wird heute in vierter Generation geleitet. Über die Werke München und Landsberg am Lech liefert Iwis der Automobilindustrie pro Arbeitstag rund 38.000 Steuertriebsysteme auf Basis von Präzisionsketten. Neben der Automobilindustrie beliefert Iwis den Maschinen- und Anlagenbau mit Präzisionsrollenketten. Anwendungen finden sich in der Druck- und Papierindustrie, in der Verpackungsindustrie und der Fördertechnik sowie im allgemeinen Maschinenbau und der Landmaschinenindustrie. Iwis beschäftigt mehr als 1000 Mitarbeiter weltweit und strebt 2010 einen Umsatz von 230 Millionen Euro an. bw

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