Wirtschaft + Unternehmen
IPTE: Europa gut, Deutschland - naja
Zum 1. März 2010 ist die IPTE Factory Automation (FA) NV nach der Ausgliederung aus der IPTE NV als selbständiges Unternehmen gestartet. Rund ein Jahr nach der Entscheidung die beiden ursprünglichen IPTE-Geschäftsbereiche zu trennen, zieht Hubert Baren, Geschäftsführer der IPTE FA ein Fazit: "In allen Quartalen des Jahres 2010 liegen wir bislang mit unserem Auftragseingang für die Gruppe mit rund zwölf Prozent über Budget. Der Geschäftsverlauf in der neuen Konstellation ist positiv und wir blicken optimistisch in die Zukunft."
Besonders positiv zeigt sich die Situation im europäischen Ausland. "Hier hat die Auftragslage kräftig angezogen, während das Geschäft in Deutschland noch verhalten läuft", erklärt Baren. Die Auftragseingänge der letzten Quartale stammen bei der IPTE FA überwiegend aus dem Automotive-Bereich, der einen Aufschwung erlebt. Einen kleineren Anteil trägt der Consumer Electronics-Markt bei. "In den restlichen Segmenten unserer Kundenbereiche macht sich die starke Produktionsverlagerung nach China bemerkbar. Besonders beim Geschäft für die Solar-Produktion sind die Aufträge aufgrund der reduzierten Förderung stark zurückgegangen", führt Hubert Baren weiter aus.
"Hinsichtlich der Anzeichen einer sich weiter verbessernden Konjunktur gehen wir zuversichtlich ins Jahr 2011", blickt Baren in die nahe Zukunft. bw









