Im Rennwagen zur Karriere

Schaeffler fördert Formula 1

Mehr als 110 Teams aus 28 Nationen mit insgesamt 3.600 Teilnehmern begeistern 6.000 Besucher - diese beeindruckenden Zahlen beweisen: Die Formula Student Germany 2014 auf dem Hockenheimring ist eine Großveranstaltung.

Auch dieses Jahr bei der Formula Student auf dem Hockenheimring dabei: Team Mainfranken Racing der Hochschule Würzburg-Schweinfurt.

Mittendrin: Schaeffler. Denn das Unternehmen aus Herzogenaurach ist erstmals Hauptsponsor - zusätzlich zur weiterhin intensiven direkten technischen und ratgebenden Unterstützung einzelner Teams.

Als sich Dienstag die Tore zum Hockenheimring öffneten, wurde getüftelt, geschraubt und geschweißt, was das Zeug hält. Die Teams der Formula Student Germany bereiteten ihren selbst entworfenen und gefertigten Rennwagen für die anstehenden Aufgaben, verteilt auf insgesamt sechs Tage, vor. Unter den gemeldeten Teams tummeln sich 13 aus zwölf deutschen Hochschulen, die auf eine erweiterte Unterstützung zählen können - die von Schaeffler. Der renommierte Zulieferer der Automobilindustrie hat sich auf die Fahnen geschrieben, junge Studenten auf ihrem Weg in den Ingenieursberuf noch intensiver zu fördern.

"Der Konstruktionswettbewerb Formula Student ist eine optimale Plattform, um das erworbene Ingenieurwissen in der Praxis und im Wettbewerb zu erproben und gleichzeitig ein umfassendes Verständnis auf vielen Ebenen zu entwickeln", so Prof. Dr. Peter Gutzmer, Vorstand für Forschung und Entwicklung bei Schaeffler. Es geht für die Studenten dabei nicht ausschließlich um die Konstruktion eines Rennauto-Prototypen, sondern auch zum Beispiel um Sponsorenakquise, das Einleiten geeigneter Marketingmaßnahmen und die Einhaltung eines Kostenrahmens. Spaß an der Sache, Kreativität und Teamzusammenhalt spielen neben der technischen Umsetzung des Projektes eine ebenso große Rolle. "Dieser Spirit einer erfolgreichen Teamarbeit und funktionaler Exzellenz wird genauso bei Schaeffler gelebt. Von daher passen die Teilnehmer der Formula Student auch genau in das Anforderungsprofil unseres Unternehmens. Neueste Technologien im wahrsten Sinne des Wortes zu erfahren und damit letztendlich Ideen für die Mobilität für morgen zu entwickeln - dafür stehen die Formula Student und Schaeffler gleichermaßen", sagt Prof. Dr. Peter Gutzmer.

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Dass die Formula Student ein Sprungbrett für einen Einstieg in Unternehmen wie Schaeffler sein kann, beweist Benedikt Locker. Der 28-Jährige studierte Mechatronik an der Universität Erlangen-Nürnberg und war von 2008 bis 2012 Mitglied seines Formula-Student-Teams "High-Octane Motorsports e.V." im Bereich Fahrwerk. Heute arbeitet er bei Schaeffler in der Entwicklung & Integration Gesamtfahrzeug.

bw

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