HMS mit neuem CAN-Interface
Die Grenzen durchbrochen
HMS bringt unter der Marke Ixxat eine neue CAN PC-Interface-Serie für CAN FD auf den Markt und unterstützt diese mit einer umfangreichen Treiber- und Tool-Suite.
Das klassische CAN, mit seinen acht Byte Nutzdaten und der maximalen Übertragungsrate von 1 MBit/s ist heutzutage, nicht zuletzt aufgrund des günstigen Preises und der flexiblen Einsatzmöglichkeiten, in einer Vielzahl von Anwendungen präsent. Anwendungen, bei denen größere Datenmengen zu übertragen waren, mussten bis dato auf andere Technologien ausweichen, was nicht zuletzt mit höheren Kosten verbunden war.
CAN FD durchbricht nun mit seinen bis zu 64 Byte Nutzdaten und der höheren Bitrate bei der Nutzdatenübertragung die alten Grenzen und macht es somit auch für Anwendungen attraktiv, die bisher nicht mit CAN realisiert werden konnten.
Mit der neuen CAN-IB 500 und der CAN-IB 600 bietet der Hersteller zwei Interfacekarten (passiv/aktiv) an, die neben CAN auch den neuen Standard CAN FD unterstützen. Beide Karten sind für den PCI-Express-Standard. Sie verfügen über bis zu zwei CAN-Schnittstellen, die im CAN- und CAN-FD-Modus betrieben werden können. Optional ist eine galvanische Entkopplung der Kanäle verfügbar.
Die aktive CAN-IB 600 verfügt darüber hinaus über einen integrierten Microcontroller und kann somit in Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an die Datenvorverarbeitung eingesetzt werden, zum Beispiel hochgenaue Zeitstempel oder die aktive Filterung der zu versendenden und empfangenen Nachrichten auf der Karte.
Die Karten werden sowohl von den Ixxat Windows-Treiberpaketen (VCI) als auch von den Real-Time-Treiberpaketen (ECI für Linux, RTX, Intime, QNX) unterstützt.
Ebenso unterstützen die Ixxat APIs für CANopen und SAE J1939 die neuen Interfaces im CAN-Modus. Für die Analyse von CAN- und CAN-FD-Netzwerken bietet HMS mit dem canAnalyser ein Windows-Tool an. bw









