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HHLA und Demag Cranes schwimmen auf der grünen Welle
Die HHLA (Hamburger Hafen Logistik) und die Demag Cranes, vertreten durch die Tochtergesellschaft Gottwald Port Technology, haben ihr Pilotprojekt 'Null Emission' erfolgreich abgeschlossen. Beide Unternehmen hatten seit Mai 2011 den Betrieb von zwei fahrerlosen, batteriebetriebenen Containertransportfahrzeugen (Batterie-AGVs) auf dem Container-Terminal Altenwerder (CTA) getestet. Weltweit gibt es keine vergleichbaren, für so schwere Lasten ausgelegten Nutzfahrzeuge mit Batterieantrieb. Die so genannten Automated Guided Vehicles (AGVs) transportieren Container vom Seeschiff zum Lager sowie umgekehrt mit vollautomatischer Navigationstechnik. Das im Herbst abgeschlossene Pilotprojekt ¿Null Emission¿ war Bestandteil der Fördermaßnahme ¿Flottenversuch Elektromobilität im Wirtschaftsverkehr¿ des Bundesumweltministeriums. Mit dem Einsatz von Batterie-AGVs können Terminalbetreiber Abgase im Hafen vermeiden und zugleich Lärmemissionen reduzieren, ohne dass dadurch Leistungseinbußen hingenommen werden müssen. Wegen seines Erfolgs gilt 'Null Emission' als ein Leuchtturmprojekt. Die AGVs werden rund um die Uhr von einer zirka elf Tonnen schweren Batterie angetrieben, die eine Energie von 335 Kilowattstunden hat. In einer automatischen Batteriewechselstation wird die Batterie innerhalb von etwa fünf Minuten ausgewechselt. Die leeren Batterien werden im Hochregallager an das Ladesystem automatisch angekoppelt und mit Strom aus erneuerbaren Energien aufgeladen. Mit einer vollen Batterie kann ein AGV, abhängig von den Betriebsbedingungen, durchschnittlich etwa 17 Stunden eingesetzt werden. "In unserem Feldversuch haben wir sogar festgestellt, dass die Fahrzeuge durch zusätzliche Optimierungen etwa ein Viertel weniger Strom verbrauchen als ursprünglich veranschlagt", sagte CTA-Projektleiter Boris Wulff. bw









