Wirtschaft + Unternehmen

Harting schließt sich der OPC Foundation an

Die Harting Technologiegruppe ist ab sofort Mitglied der OPC Foundation (Object Linking and Embedding for Process Control). Diese Organisation hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interoperabilität zwischen "field devices" (zum Beispiel Sensoren oder SPS-Steuerungen) und auch hinauf in die ERP-Systeme sicherzustellen. Das Unternehmen unterstützt damit die Standardisierung der Kommunikation zwischen Maschinen und Geräten in der Feldebene der Industrie.

In einem ersten Schritt realisiert Harting dazu OPC-UA (OPC Unified Architecture) auf den Harting RFID (Radio Frequency Identification) Reader. Dank dieser Implementierung können nun sämtliche Clients, vom SAP oder MES-System bis zum SPS Controller, direkt mit dem Sensor auf der Feldebene kommunizieren und gegenseitig Daten und Informationen austauschen. In Zukunft wird OPC-UA auch in der Harting Software Lösung, der Ha-VIS Suite, umgesetzt.

Das Espelkamper Unternehmen widmet sich bereits seit einigen Jahren intensiv dem Thema "Industrie 4.0" beziehungsweise "Integrated Industry". Hierbei wird die intensive Verknüpfung der Produktionsschicht (Feldebene) mit der Planungsschicht (zum Beispiel SAP) angestrebt. Darüber hinaus wird auch die horizontale Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation ermöglicht. Diese Ansätze sollen erhebliche Vorteile bei der Steigerung der Effizienz und Flexibilität bieten, so dass sogar von der 4. Industriellen Revolution gesprochen wird. kf

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