Französischer Staatssekretär zu Besuch
Frankreich lernt bei Pilz Industrie 4.0
Im Rahmen einer Rundreise besuchte der französische Staatssektretär für Industrie, Christophe Sirugue, Pilz in Ostfildern. Neben dem Informationstransfer zu deutschen Projekten und Lösungen zielte der Besuch auf die Implementierung deutsch-französischer Industrie-4.0-Kooperationen.
Die digitale Transformation der Industrie bietet Europa enorme Chancen, vorausgesetzt, die Unternehmen nutzen die neuen Möglichkeiten, um Internet und Produktion miteinander zu verschmelzen und entwickeln ihre Produkte und Leistungen weiter. Pilz investiert grundsätzlich rund 20 Prozent seines Umsatzes in Forschung und Entwicklung, um innovative Automatisierungslösungen auf den Markt zu bringen. So ist es dem Unternehmen gelungen, sich als Vorreiter für die Entwicklung von Lösungen im Industrie-4.0-Umfeld zu etablieren.
Kooperationen für zukunftsfähige Innovationen
Klaus Stark, Leiter des Bereichs Innovationsmanagement bei Pilz, stellte der zehnköpfigen französischen Delegation vor Ort nicht nur einzelne Automatisierungslösungen von Pilz vor. Er beschrieb den Besuchern auch das über die Grenzen des Unternehmens hinausreichende Kooperationsnetzwerk. Ein Punkt, den auch Philippe Darmayan, Präsident der französischen Allianz für die Industrie der Zukunft (Alliance pour l`industrie du futur) und Mitglied der Delegation des Staatssekretärs, interessierte.
Die Allianz für die Industrie der Zukunft wurde im Juli 2015 gegründet, um die französische Industrie, den digitalen Sektor und wissenschaftliche Einrichtungen zusammenzubringen. Die Initiative soll Unternehmen dabei unterstützen, ihre Geschäftsmodelle, ihre Organisation und ihre Struktur sowie das Marketing im Sinne der Industrie 4.0 auszurichten. Die Intensivierung der Kooperationsbeziehungen zwischen Frankreich und Deutschland steht daher für Darmayan mit ganz oben auf der Agenda der Initiative.
Auch Renate Pilz, Vorsitzende der Geschäftsführung Pilz, betonte im Gespräch mit den Delegationsteilnhemern, wie wichtig die Zusammenarbeit beider Staaten für das Gelingen von Industrie 4.0 in Europa ist. Damit die Fabrik der Zukunft gelingt, müssen Maschinen und Anlagen gut und sicher vernetzt sein. Das erfordert einen flächendeckenden Ausbau der notwendigen digitalen Infrastruktur – und zwar europaweit. „Für uns zeigt der Besuch des französischen Staatssekretärs, dass Europa auf einem guten Weg ist. Gemeinsam können wir die Zukunft gestalten“, so Renate Pilz. as











