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Formula Student: Erster 3D-gedruckter elektrischer Rennwagen

Die Group T (www.formulagroupt.be), ein belgisches 16-Mann-Team von Masters-Studenten, hat ihren ersten, fast komplett per 3D-Druck hergestellten elektrischen Rennwagen für die Formula Student 2012 Challenge vorgestellt - den Areion. Auf dem Hockenheimring benötigte das Auto nur 4 Sekunden, um von 0 auf 100 km/h zu beschleunigen, und es erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 141 km/h. Gedruckt wurden die Teile der Karosserie auf einer Mammoth-Stereolithographie-Anlage von Materialise. In nur drei Wochen gelang es dem Team mit Hilfe von Materialise-Ingenieuren, von dem Design der Außenhaut bis zum fertig gedruckten Wagen zu gelangen. Dazu integrierten die Experten Clips und Verbindungspunkte, die die Montage der Außenhaut erleichtern und zudem für Wartungsaufgaben schnellen Zugang zum Innenraum des Autos gewähren. Der Nase des Rennwagens verpassten sie direkt eine Haihaut-Textur, wie sie auch bei High-Tech-Schwimmanzügen zum Einsatz kommt. Zum umweltfreundlichen Design des Rennwagens trägt der elektrische Antrieb sowie die Verwendung biokompostierbarer Materialien bei.-mc-

Der Areion ist der erste, fast vollständig 3D-gedruckte Rennwagen, der an der Student Formula teilgenommen hat. Die Haihaut-Struktur wurde direkt auf die Nase des Rennwagens aufgedruckt. (Bild: Group T/Materialise)

Materialise GmbH, Oberpfaffenhofen
Tel. 08153/8812-0, www.materialise.com

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