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FIPA-Ejektoren: Sparen beim Luftholen

Wer Energiekosten senken will, hat meist Strom und Wärme im Blick. Doch auch die Ressource Druckluft verfügt über ein beachtliches Einsparpotenzial. Einen Beitrag dazu leisten die FIPA Ejektoren der Baureihen EKPP, EKP, EMM.

Drücken bei Luftholen auf die Bremse: Ejektoren von FIPA mit 3,5 bar.

Ausgestattet mit einer automatischen Druckregelung reduzieren sie den Druckluftverbrauch bei jedem Werkstück unabhängig von der Porosität um bis zu 50 Prozent. Bei dichten Werkstücken lässt sich mit den Ejektoren der Baureihen EMA und EKP-LSE durch eine elektronische Luftsparautomatik darüber hinaus ein Einspareffekt von bis zu rund 97 Prozent erzielen.

Um dies zu verstehen, ist ein Blick auf die Details der Ejektoren hilfreich. In der Regel werden industrielle Druckluftnetze mit rund vier bis acht bar betrieben. Sämtliche Ejektoren von FIPA arbeiten intern mit 3,5 bar und erreichen bereits bei einem Speisedruck von vier bar den maximalen Vakuumgrad. Höhere Speisedrücke regelt der Ejektor intern auf vier bar herunter, so dass er unabhängig vom Speisedruck nur 3,5 bar verbraucht.

So konnte beispielsweise in einer Anwendung, bei der es um die Handhabung von Holztafeln ging, mit einem Ejektor der Baureihe EKP mit Nennweite 1,5 Millimeter bereits bei einem Speisedruck von 5 bar eine jährliche Einsparung von rund 23 Prozent erzielt werden. Dabei galten folgende Betriebsdaten: 20 Takte pro Minute, Zwei-Schicht-Betrieb mit 14-stündiger Nutzung, 220 Arbeitstage und ein Luftbedarf von 64,5 Litern pro Minute.

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Vergleichbare Lösungen mit Mehrkammer-Ejektoren reduzieren zwar den Luftbedarf, leiden jedoch systembedingt unter einer höheren Evakuierungszeit. Das heißt, die Zeit zum Aufbau des Vakuums ist länger - mit der Folge, dass die Taktzeit steigt und somit die Wirtschaftlichkeit sinkt.

Bei dichten Produkten, wie zum Beispiel Blechen oder Holzdielen, kann der Anwender mit den FIPA Ejektoren der Baureihen EMA und EKP-LSE mit elektronischer Luftsparautomatik eine zusätzliche Energieeinsparung erreichen. Die integrierte Elektronik löst aus, sobald dass Vakuumlevel den eingestellten Schaltpunkt für "Teil gegriffen" erreicht hat. Bis zum Erreichen eines bestimmten Schwellenwertes wird nicht nachgeregelt und somit keine Druckluft verbraucht. Bei dichten Werkstücken können so bis zu rund 97 Prozent Energie eingespart werden. Durch die integrierte Bauweise ist die Lösung von FIPA mit maximal 250 Gramm darüber hinaus bis zu 50 Prozent leichter als vergleichbare Produkte am Markt. bw

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