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Festo unterstützt VDMA Blue-Competence Initiative
Ressourcenschutz hoch, Energieverbrauch runter - Festo macht sich das Thema Energieeffizienz im Anlagen- und Maschinenbau zur Unternehmensaufgabe und unterstützt die Blue-Competence Nachhaltigkeitsinitiative des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA). Auf der Automatica in München erklärt das Unternehmen wie der Energieverbrauch in Anlagen gesenkt und energieeffiziente Konzepte einfach umgesetzt werden können.
"Als Lösungsanbieter für die Automatisierungstechnik in der Produktion und als Familienunternehmen mit langfristiger Perspektive setzt Festo bereits seit vielen Jahren auf Nachhaltigkeit. Für Anwender der Automatisierungstechnik ist Nachhaltigkeit insbesondere auch eine Frage der optimalen Energienutzung sowie eine Frage der optimal eingesetzten Technologien. Daher hat unser Unternehmen ein Konzept entwickelt, um andere Unternehmen technologieübergreifend, pneumatisch wie elektrisch, bei der optimalen energetischen Auslegung ihrer Anlagen zu unterstützen", erklärt Dr. Ansgar Kriwet, Vorstand Vertrieb Europa bei Festo.
Dr. Axel-Andreas Gomeringer, Leiter Innovations- und Technologie-Management betont: "Energieeffizienz in der Automatisierungstechnik ist immer von der jeweiligen industriellen Anwendung abhängig." Diese Aufgabe müsse erst klar definiert sein, bevor sich der Anwender für die Antriebstechnologie - elektrisch oder pneumatisch oder eine Mischung aus beidem - entscheidet. Wichtig dabei ist es, die Pneumatik und Elektrik als ergänzende Technologien zueinander zu erkennen.
Die Bedeutung der richtigen Maßnahmen, ihre Auswirkung auf den Energieverbrauch und die CO2-Einsparung in Anlagen zeigt ein Beispiel eines Kunden aus der Automobilindustrie. "Durch diverse einfache Optimierungsmaßnahmen an seinen Anlagen im Karosserierohbau reduziert unser Kunde bereits heute seinen CO2-Ausstoß pro Jahr um 13 Tonnen", so Gomeringer.
Effizienz ist auch ein entscheidender Faktor in der Batteriefertigung. "Zurzeit entfallen 30 bis 40 Prozent der Wertschöpfung bei reinen Elektrofahrzeugen auf die Batterie", erklärt Michael Karcher, Leiter Industriesegment Elektronik und Solar bei Festo. Die nötige Kostensenkung in der Batteriefertigung hängt dabei direkt von der Effizienz der Massenproduktion ab. Die Kosten für die Produktionsanlagen machen heute noch 60 Prozent der Herstellungskosten aus. Effiziente Automatisierung der Anlagen ist damit der Schlüssel zum Erfolg der Elektromobilität.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion des Konradin Verlags am 23. Mai erörtert Karcher mit Vertretern von Forschungseinrichtungen und Verbänden den aktuellen Stand sowie die zukünftige Entwicklung der Standardisierungs- und Automatisierungstechnik von Elektroden- und Zellfertigung.
Als Anbieter pneumatischer und elektrischer Automatisierungstechnologie unterstützt das Unternehmen die Blue-Competence Initiative des VDMA, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Unternehmen im Anlagen- und Maschinenbau zu Themen der Nachhaltigkeit enger zu vernetzen sowie Ressourcen und Know-how des VDMA zu bündeln. Auf der Automatica finden Sie Festo in Halle A2, Platz 311. Hier ist Matthias Gößner der Ansprechpartner für technische Fragen zum Thema Energieeffizienz.
Die Podiumsdiskussion "Batteriefertigung in Deutschland - wie hilft die Automatisierung?" der Konradin Mediengruppe am Mittwoch, den 23. Mai, finden Sie im Messeforum der Communication Area in Halle B1, Beginn ist um 15:15 Uhr. kf









