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Erfolg
Dabei soll das Auslandsgeschäft um etwa 13 Prozent zulegen und das Inland etwa fünf Prozent, teilte der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes Spectaris, Sven Behrens, anlässlich der Messe Laser mit, die vom 13. bis 16. Juni 2005 in München stattfand. 950 Aussteller aus 35 Ländern waren für die Messe seit ihrer Gründung 1973 Ausstellerrekord.
Besonders erfolgreich ist die deutsche Laserindustrie in der industriellen Lasertechnik, die vor allem in der Produktion der Metall- und Autoindustrie eingesetzt wird. Hier sind Firmen wie Rofin Sinar und Trumpf weltweit führend.
Die Lasersparte der Trumpf AG stellte beispielsweise eine Lösung vor, um in kontinuierlichen Fertigungsprozessen Produkte zu markieren, ohne diese anzuhalten. Trumpf bietet hierfür die Option ¿Marking on the Fly¿ an. Dabei wird der Bewegung der Ablenkspiegel die Positionsänderung des zu markierenden Werkstücks überlagert, um das Produkt verzerrungsfrei zu beschriften. Die Geschwindigkeit der Transporteinrichtung wird dabei über ein Encodersignal kontinuierlich gemessen um auch bei Anfahr- und Abbremsvorgängen eine gleich bleibende Beschriftung zu erzielen. Des weiteren stehen Mehrkopfsysteme zur Erhöhung der Produktivität und Flexibilität zur Verfügung.
Nach Aussage von Gerhard Hein von der Arbeitsgemeinschaft ¿Laser für die Materialbearbeitung¿ stieg die Produktion deutscher Hersteller von Laseranlagen im vergangenen Jahr um knapp neun Prozent auf 560 Mill. Euro. Der Produktionswert habe zwischen 1999 und 2004 bei Laser-Strahlquellen und kompletten Laser-Bearbeitungsanlagen um jeweils rund 38 Prozent zugelegt. Dabei stieg der Export zwischen 50 und 60 Prozent. ¿In kaum einem anderen Technologiefeld kann sich Deutschland seit Jahren so sicher behaupten und Vormachtstellungen im internationalen Vergleich sogar weiter ausbauen¿, sagt Hein.
Der Weltmarkt für Lasersysteme zur Materialbearbeitung stieg nach Angaben der Unternehmensberatung Optech Consulting im vergangenen Jahr von 3,7 auf 4,7 Mrd. Euro und liege damit nahezu auf dem Niveau des Spitzenjahres 2000. Klaus Dittrich, Geschäftsführer der Messe München, dazu: ¿Optische Technologien sind Schrittmachertechnologien für die moderne Wirtschaft und Gesellschaft. Sie machen wichtige Innovationen in Bereichen wie dem Maschinen-, Automobil-, Schiff- und Flugzeugbau, der Mikroelektronik, der Beleuchtung sowie der Pharma- und Medizinproduktindustrie möglich. Somit repräsentiert die Messe einen Wachstums- und Zukunftsmarkt mit hoher Bedeutung für den Standort Deutschland.¿
Der Umsatz der 358 deutschen Betriebe zur Herstellung von Lasern und optischen Komponenten stieg nach den Angaben von Spectaris im vergangenen Jahr um 12,2 Prozent auf 4,5 Mrd. Euro.
Die Exportquote kletterte auf 66,8 Prozent. hs








