Neuer Standort

Ensinger schafft Platz für Kunststoffproduktion

Ensinger hat den Hauptsitz seiner österreichischen Niederlassung von Lenzing nach Seewalchen am Attersee verlagert. Am vergangenen Freitag (16. Oktober) wurde der Standort offiziell eröffnet. Nun bieten 3.000 Quadratmeter Hallen- und 1.400 Quadratmeter Bürofläche weitere Expansionsmöglichkeiten für die Fertigung und den Vertrieb der Kunststoffprodukte.

Der Eingangsbereich des Neubaus in Seewalchen. Gebogene Isolierglaselemente sind ein architektonischer Blickfang. Im Inneren besticht der Bau durch offene, transparente Bürolandschaften, die zum vernetzten Arbeiten und zum Gedankenaustausch einladen soll.

Am Standort Seewalchen sind nun drei Geschäftsbereiche von Ensinger ansässig: Die Halbzeugsparte von Ensinger verfügt über ein Lager vor Ort und liefert thermoplastische Kunststoffstäbe, -platten und -rohre an Industriekunden in ganz Österreich. Das Tochterunternehmen Ensinger Sintimid stellt mit Hilfe von Sintertechniken Stäbe, Platten und Kurzrohre aus Polyimid-Materialien her (Produktlinie Tecasint). Ebenfalls am oberösterreichischen Standort ansässig ist der Vertrieb der Sparte Ensinger Compounds. Nicht verlegt wurde dagegen die Produktion des P84-Polyimidpulvers. Sie erfolgt auch zukünftig auf dem auf dem Betriebsgelände der Lenzing AG.

Von der Entwicklung bis zur Umsetzung dauerte das rund fünf Millionen Euro teure Bauprojekt knapp zehn Monate. Bei prozessoptimierten Gebäudeplanung und dem Bau wurde besonderes Augenmerk auf eine nachhaltige Ressourcennutzung gelegt. „Dank der energieeffizienten Bauweise rechnen wir zugleich mit einer deutlichen Reduktion der Betriebskosten pro Quadratmeter“, erläuterte Robert Kaiser, Leiter Controlling und Prokurist bei Ensinger Sintimid. „Wärmepumpen ermöglichen es, die Abwärme aus der Produktion zum Heizen zu nutzen“. cs

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