Energiemanagement und Industrie 4.0

Weidmüller wächst über Branchenschnitt

Anlässlich einer Pressekonferenz auf der Hannover Messe Industrie 2014 gab das Elektrotechnikunternehmen Weidmüller bekannt, dass es im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von 640,3 Millionen Euro erzielt hat. Mit einem Plus von über drei Prozent wuchs der Elektrotechnikspezialist mit Hauptsitz in Detmold im vierten Jahr in Folge über dem vom ZVEI ermittelten Branchenschnitt.

"Wir haben es auch 2013 geschafft, uns in unserem Marktumfeld erfolgreich zu behaupten", so der Weidmüller Vorstandsvorsitzende Dr. Peter Köhler im Rahmen der Pressekonferenz auf der Hannover Messe 2014. "Das gute Ergebnis konnten wir Dank Produktinnovationen und unserer Fokussierung auf wachsende Märkte erreichen", so Köhler. Prognosen für 2014 gestalten sich in den Augen Köhlers schwierig, die ersten Monate lassen aber hoffen: "Die Auftragslage ist gut, wir haben viel zu tun", so der Vorstandsvorsitzende. Im Rahmen der Pressekonferenz wurde auch das neue Weidmüller Vorstandsmitglied Elke Eckstein vorgestellt. Sie ist seit Dezember 2013 für den Bereich Operations verantwortlich und kümmert sich um Ausbau und Optimierung von Supply-Chain, Einkauf, Produktionsnetzwerk sowie Qualitäts- und Umweltmanagement. "Ich arbeite zum ersten Mal in einem mittelständischen Familienunternehmen und bin begeistert von der Kultur der Kooperation und der ständigen Verbesserung", erklärt Eckstein. Hier sieht sie auch den Schlüssel für zukünftige Erfolge: "Eine optimale Belieferung auf qualitativ höchstem Niveau ist für Unternehmen heute kein Alleinstellungsmerkmal mehr, sondern wird vom Kunden vorausgesetzt", so Eckstein. "In meinen ersten 100 Tagen bei Weidmüller durfte ich diesbezüglich schon erfahren, dass Innovationsfreude und -kraft, der Wille, Prozesse kritisch zu hinterfragen und zu optimieren in mittelständischen Unternehmen sehr ausgeprägt ist."

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Wachstumsimpulse durch Energiemanagement und Industrie 4.0

Dem langjährigen Engagement im Bereich der Energieeffizienz folgend, präsentiert Weidmüller in Hannover eine ganzheitliche Lösung für das Energiemanagement. "Wir bieten eine nahezu einmalige Lösung, in dem wir ein integriertes System aus Hardwarekomponenten, einer abgestimmten Software und Beratungsleistung anbieten", so Finanzvorstand Harald Vogelsang. "Mit Hilfe des Energiemanagementsystems können Kunden ihre Energieverbräuche messen, evaluieren, daraus Handlungsoptionen entwickeln und Prozessabläufe energetisch optimieren." In den Produktionsstätten des Unternehmens hat sich dieses Energiemanagement bereits bewährt. Auch von der "vierten industriellen Revolution" oder Industrie 4.0 erwarten die Ostwestfalen zusätzliche Marktimpulse. "Industrie 4.0 ist keine Vision auf dem Reißbrett mehr, sondern wird mehr und mehr Realität", erklärt Köhler. Es gelte nun, das Entwicklungstempo hochzuhalten. "Andere Länder haben die Chancen der Entwicklung ebenfalls erkannt und forcieren ihre Anstrengungen in Sachen Industrie 4.0", so Köhler. "Was wir unbedingt für die Aufrechterhaltung der Glaubwürdigkeit von Industrie 4.0 brauchen, sind eine konsequente Weiterentwicklung und die kontinuierliche Umsetzung von konkreten Applikationen." jg

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