Wirtschaft + Unternehmen
Die schlanke Frida
Viele Mittelständler schrecken vor der Einführung oder dem Umstieg auf ein modernes ERP-System zurück. Zu lange Einführungsphasen mit Produktivitätsverlust und horrende Beraterkosten der großen (oft branchenfremder) Anbieter will sich keiner leisten. Das mittelständische Systemhaus Command bietet als Alternative ein schlankes System, speziell für Fertiger.
Sie sind eine eingeschworene Gemeinde, stehen zu ihrer Maschine und geben keinen Pfifferling auf die Unkenrufe der Branche: AS/400-Anwender sind treue Kunden und das nicht zu unrecht, denn viele Tausend dieser Midrange-Rechner verrichten seit Jahren zuverlässig ihren Dienst. Entgegen mancher Gerüchte ist für diese Systemplattform kein Ende in Sicht. Und auch die verfügbare Software hat im allgemeinen einen guten Ruf, kann allerdings nicht mit großer Bandbreite glänzen. Ist ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) gefragt, kommen weniger als eine Hand voll Anbieter infrage. Soll es ein deutscher, mittelstandsorientierter Anbieter mit Industrie-Erfahrung und einem System für die Fertigung sein, dann ist Command mit der Software Frida eine gute Adresse. Die Frida des Ettlinger Anbieters ist ein ERP-System, das alle Unternehmensbereiche abdeckt und ist besonders geeignet für die Anforderungen von Variantenfertigern, speziell im Maschinen-, Apparate- und Anlagenbau. Das Systemhaus bietet - auf Wunsch - auch Hard- und Software aus einer Hand: Vom großen Partner IBM kommt die AS/400 und die zugehörigen Clients (PCs oder Terminals), die über das lokale Netzwerk oder Internet/Intranet miteinander kommunizieren. Eine solche Komplettlösung bietet den großen Vorteil, dass Hard- und Software aufeinander abgestimmt sind und Sie sich nur mit einem Ansprechpartner auseinander setzen müssen.
Zielgerichtet ausgestattet
Wirft man einen Blick in die Leistungsbeschreibung, dann wird klar, dass sich Frida nicht vor den Großen der Branche verstecken muss. Speziell die zuvor erwähnte Zielgruppe wird sicherlich für alle gewünschten Einsatzbereiche fündig, denn neben Modulen wie Finanz- und Anlagenbuchhaltung, Kostenrechnung, Verkauf, Variantengenerator, Einkauf, Lager, Kundendienst, Zollabwicklung und Projektmanagement ist gerade der PPS-Bereich mit Funktionalitäten wie Stücklisten, Arbeitspläne, Variantengenerator, Werkstattsteuerung, Fertigungsplanung, belastungsorientierte Auftragsfreigabe, verlängerte Werkbank, Betriebsmittelverwaltung oder Kalkulation sehr ausgeprägt.
Neue Module
Jüngst hinzugekommen sind die Module CRM (Customer Relationship Management) und SCM (Supply Chain Management). Hinter dem abstrakten neudeutschen Begriff CRM verbergen sich Funktionen zur Unterstützung von Vertriebs- beziehungsweise Kunden- und Servicekontakten. Für jeden Kunden wird eine "elektronische Akte" angelegt, die sämtliche Kundeninformationen und -kontakte historisch speichert. Dies ermöglicht die Analyse der Eigenheiten und Bedürfnisse von Kunden sowie Interessenten und eine sorgfältige Planung von Vertriebsaktivitäten. Marketing, Vertrieb und Service erhalten so eine einheitliche Informationsbasis.
Den "Lieferanten an der Kette" ermöglicht das Supply Chain Management. Der Überblick über Beschaffungsstatus, Lieferverzögerungen und Bedarfsmengen ermöglicht die optimale Planung. Ein Fertigungsauftrag wird in allen seinen Stufen transparent gemacht; Bedarfsverursacher sind über mehrere Stufen hinweg sofort erkennbar.
Frida nutzt auch das Internet: Auf alle verfügbaren ERP-Funktionen können Sie via Internet zugreifen. Ein E-Business-Portal bietet die Option, einen Online-Shop einzurichten, der Funktionen wie Warenkorb und Produktkatalog enthält. Aufträge können direkt in das Warenwirtschafts-System eingelastet werden, Abfragen nach Verfügbarkeit und Auftragsstatus greifen auf die aktuellen Daten zu.
Stefan Graf
Links: http://www.command-ag.de








