Wirtschaft + Unternehmen

Demag-Cranes wird Ami

Demag-Cranes: Die Katzen laufen demnächst auf Rechnung von Terex.

Der Düsseldorfer Kranhersteller Demag-Cranes wird jetzt doch amerikanisch, nachdem der Vorstand seinen Widerstand nach Zugeständnissen des amerikanischen Aufkäufers Terex aufgegeben hat. Der Vorstand wird vorschlagen, die Aktie zu je 45,50 Euro an den amerikanischen Baumaschinenkonzern zu verkaufen. Damit könnte, bei Akzeptanz durch die Aktionäre, ein Monate andauerndes Gerangel um den Intralogistik-Konzern aus Düsseldorf zu Ende gehen. Der Vorstand hatte den Amerikanern zuvor noch einige Zugeständnisse abgerungen, die sich auf den Erhalt der Betriebsstätten beziehen. So wurde eine fünfjährige Standortgarantie für Düsseldorf und die Produktionswerke in Wetter, Uslar und Luisenthal gegeben. Für drei Jahre sind betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen. Außerdem sei eine weitgehende operative und strategische Eigenständigkeit zugesichert worden, heißt es aus Düsseldorf. Damit könne man die eingeschlagene Wachstumsstrategie fortsetzen. bw

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