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Demag Cranes: Kosten schon bei der Planung senken

Mit dem neuen Stahlprofil KBK II-H hat Demag Cranes das modulare Leichtkransystem KBK um eine weitere zentrale Komponente erweitert. Über dieses neu entwickelte Innenläuferprofil lassen sich Hängekrananlagen und Einschienenbahnen mit Traglasten bis zu 2.000 Kilogramm realisieren. So können vorhandene Hallenflächen besser genutzt und Kosten bereits in der Planungsphase gesenkt werden.

Demag Cranes mit neuem Profil: Mit dem H-Aufbau Hallenflächen besser nutzen.

Das Stahlprofil KBK II-H kommt bei großen Spannweiten oder Aufhängeabständen zum Tragen. Damit lassen sich jetzt innerhalb der KBK II-Baugröße Aufhängeabstände von über sechs Metern realisieren - bei einer Profilbelastung von bis zu 1.200 Kilogramm. Zusätzliche Stahlbau-Hilfskonstruktionen können verringert oder ganz vermieden werden. Das neue Profil stellt eine Alternative zu bislang teureren Anlagenkombinationen dar. Mit seinem Verhältnis von Eigengewicht zu Tragfähigkeit nimmt das KBK II-H-Profil einen Spitzenplatz auf dem Markt der Leichtkransysteme ein.

Eine weitere Stärke des neuen Profils KBK II-H ist die komplett biegesteife Schienenverbindung. Unabhängig von der Lage der Bahnaufhängung ist der Schienenstoß damit voll belastbar. Es besteht keine Notwendigkeit, Profil-Geradstücke in Sonderlängen aufgrund von vordefinierten Aufhängeabständen einzusetzen. Das schafft Preisvorteile und vergrößert den Planungsspielraum. Darüber hinaus profitieren die Anlagenbetreiber von reduzierten Liefer- und Montagezeiten. Die Stoßverbindung erfolgt durch verdrehgesicherte, selbsthaltende Muttern.

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Die vorkomplettierte Kranaufhängung und die Hängelaschen der Bahnaufhängung lassen sich direkt an jeder Stelle des Profils einsetzen. So kann bereits bei der Planung auf vorhandene Tragkonstruktionen flexibler reagiert werden. Für eine erhöhte Sicherheit sorgt die Übertragung der beim Betrieb auftretenden Vertikalkräfte in die Aufhängung. Dies erfolgt ohne Schraubverbindung; die Schrauben dienen lediglich der horizontalen Fixierung.

Das neue Innenläuferprofil ist vollständig kompatibel zu den weiteren Profilen der KBK II-Baugröße und weist bei identischer Breite ein nur leicht erhöhtes Einbaumaß von 13 Millimetern auf. Dabei ermöglicht es die Anbindung an Aufhängungen, Schienenhalterungen und Laufkatzen. Alle Fahrwerke und Laufkatzen aus dem KBK II-Programm sind auch mit dem neuen KBK II-H einsetzbar. Über einen Profiladapter, der ab Mitte 2011 verfügbar sein wird, kann das Profil auch mit Bogenstücken, Weichen, Schwenkscheiben und Absenkstationen der Profilgröße KBK II kombiniert werden. bw

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