Wirtschaft + Unternehmen
Blume blüht im Osten auf
Mit dem obligatorischen ersten Spatenstich gab die Blume-Rollen am 20. September den Startschuss zum Ausbau des Standortes Wittenberg. Rund drei Millionen Euro investiert der Systemanbieter mit Hauptsitz in Radevormwald in ein neues Fertigungsgebäude mit erweiterten Kapazitäten für die Herstellung von automatisierten lager- und fördertechnischen Anlagen und Systemen. Die Aufnahme des Produktivbetriebs ist für Ende 2013 geplant und es sollen rund zehn neue Arbeitsplätze entstehen.
Die Betriebsstätte Lutherstadt Wittenberg gehört seit 1992 zum Unternehmensverbund und ist hervorgegangen aus der ehemaligen "Transportmechanik Wittenberg" (TMW). Produziert werden am Blume-Standort in Sachsen-Anhalt seither hauptsächlich Förderanlagen für den Transport von Stückgut. Zu den Abnehmern zählen bundes- und auch weltweit u.a. Post- und Paketdienstleister, Automobilhersteller und Zulieferer sowie die Papier-, Dämmstoff- und Lebensmittelindustrie.
Der Neubau wird rund 3.100 Quadratmeter Fertigungsfläche und ca. 850 Quadratmeter Bruttogeschossfläche umfassen. Insgesamt werden ab 2014 knapp 6.000 Quadratmeter Fertigungsfläche am Standort Wittenberg zur Verfügung stehen, ergänzt durch ein Büro- und Kommunikationszentrum. "Mit erweiterten Kapazitäten und verbesserten Prozessen für die Ver- und Entsorgung der Fertigungseinrichtungen können wir unseres Produkte und Lösungen noch zielgerichteter auf die individuellen Anforderungen unserer Kunden zuschneiden", erklärt Gerhard Hanl, Produktionsleiter von Blume in Wittenberg. bw









