AMB 2022
Comeback für die Metallbearbeitungsmesse
In den Messehallen am Stuttgarter Flughafen erbrachte die Metallverarbeitungsmesse AMB vom 13. bis 17. September den Beweis, dass große Industriemessen auch im Herbst 2022 die Besucher anziehen. 64.298 kamen an den fünf Veranstaltungstagen. Das sind immer noch deutlich weniger als die 91016 Besucher, die im Rekordjahr 2018 kamen, aber angesichts von Corona und dräuender Wirtschaftskrise ein sehr respektables Ergebnis.
Auch die absolute Zahl der Aussteller ist im Vergleich zu 2018 niedriger: 1238 statt 1553. Zudem blieben einige langjährige Aussteller heuer zuhause. Auf der anderen Seite kamen allerdings zahlreiche Erstaussteller hinzu und die Standflächen waren vollständig ausgebucht einschließlich der Foyers und Teilen des Kongresszentrums.
Starke regionale Verankerung
Die Fachbesucher zog es aus ganz Europa nach Stuttgart. Rund 18 Prozent kamen aus dem Ausland, etwas mehr als bei der AMB vor vier Jahren (17 Prozent). Insgesamt wurden Besucher aus 71 Ländern registriert. Am stärksten vertreten nach Deutschland waren die Schweiz, Österreich, Skandinavien, Italien, Frankreich und die Niederlande.
Die deutschen Besucher kommen mit 65 Prozent vorwiegend aus Baden-Württemberg, weitere 18 Prozent aus Bayern. Der größte Anteil ist im Maschinenbau tätig (37 Prozent), auch die Metallbe- und verarbeitende Industrie (23 Prozent), die Automobilindustrie und der Fahrzeugbau (18 Prozent), Metallbaubetriebe (13 Prozent) sowie der Werkzeug- und Formenbau (11 Prozent) waren auf der AMB vertreten.
Veranstalter zufrieden
Gunnar Mey, Direktor Messen & Events bei der Messe Stuttgart, freut sich über den Verlauf der AMB: „Die AMB 2022 ist nach der Pause in 2020 zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Standort und mit dem passenden Konzept durchgestartet. Die Treue der Branche zu ihrer Leitmesse ist beeindruckend. Wir sagen Danke an Ausstellende, Besuchende und unsere Partnerinnen und Partner bei den Verbänden und Medien.“









