AMA Verband für Sensorik und Messtechnik
Sensorik und Messtechnik weiter auf Wachstumskurs
Die Sensorik und Messtechnik erwirtschaftete 2016 ein Umsatzplus von vier Prozent, investierte zwei Prozent mehr und steigerte die Exportquote um sieben Prozentpunkte. In diesem Jahr sind höhere Investitionen und weiterer Personalausbau geplant.
Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik hat im Januar seine Mitglieder zur wirtschaftlichen Entwicklung des Jahres 2016 befragt. Die Branche konnte demnach in allen Bereichen wachsen und erwirtschaftete ein Umsatzwachstum von vier Prozent. Für das laufende Jahr rechnen die AMA-Mitglieder mit einem weiteren Umsatzwachstum von fünf Prozent .
Die AMA-Mitglieder investierten vergangenes Jahr fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Die Branchenvertreter planen für das Geschäftsjahr 2017 einen weiteren Investitionsanstieg um zwei Prozent. Parallel dazu rechnet die Branche mit einem weiteren Personalausbau um drei Prozent.
Höhere Exportquote ins europäische Ausland
Der Erfolg der Branche insgesamt spiegelt sich in einem deutlichen Anstieg der Exportquote um sieben Prozentpunkte auf 58 Prozent wider und liegt damit deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. Auffällig dabei ist, dass die Exportquote ins nicht-europäische Ausland nahezu unverändert blieb, während die Exporte ins europäische Ausland um sieben Prozentpunkte auf 36 Prozent zulegte.
Digitalisierung und Vernetzung
Der Verband befragte seine Mitglieder außerdem zu den Chancen und Risiken der Digitalisierung und der Vernetzung der industriellen Produktion. 88 Prozent bewerteten die Entwicklung hin zur Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge als eine sehr gute Chance für mehr Wachstum in der Sensorik und Messtechnik, nur zehn Prozent der AMA Mitglieder zeigten sich unentschlossen. „Sensorik und Messtechnik befindet sich auf der Überholspur, verglichen zur deutschen Industrie insgesamt“, fasst Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA-Verbands, die Branchenergebnisse zusammen. as








