3D-Kunststoffdruck
Alternative zur Blechkonstruktion
3D-Printing-Spezialist Alphaform bietet das Metalcoating-Verfahren jetzt auch für kleine Losgrößen bis etwa 2.000 Stück und Masscustomization an. Infrage kommt diese Technik etwa für die Herstellung von weißer Ware, in der Automobilindustrie oder in anderen Industriebereichen, die bislang Teile aus Aluminiumguss oder Feinblech verwendet haben. Bei dem von Alphaform entwickelten Verfahren werden im 3D-Druck hergestellte Kunststoffteile mit einer Legierung aus Kupfer und Nickel versehen. Auch auf Chromglanz polieren und verchromen ist möglich.
Das Bauteil wird abhängig von der Komplexität im Selektiven-Lasersinter- oder im Stereolithografie (SLA)-Verfahren produziert. Per SLA lassen sich maßgenaue, detailreiche und dünnwandige Teile herstellen. Das anschließende Metalcoating verschafft dem Bauteil mechanische Eigenschaften, die den klassischen Techniken in Abrieb- und Biegefestigkeit sowie einer Temperaturbeständigkeit von weit über 200 °C in nichts nachstehen, so Alphaform. Der Unterschied zum Aluguss, zum Blechbiegen oder zu galvanisierten Spritzgussteilen, wie sie ebenfalls häufig für Serienprodukte verwendet werden, liege in der hohen Steifigkeit der gedruckten und mit Metalcoating versehenen Teile. -mc-
Alphaform AG, Feldkirchen, Tel. 089/905002-0, www.alphaform.de









