Wirtschaft + Unternehmen
25 Jahre Stemmer Imaging: Bildverarbeitung hat sich etabliert
Am 1. Juli 1987 gründete Wilhelm Stemmer die Stemmer Imaging. Was 1987 aus dem Bereich der Messdatenerfassung heraus als junges Unternehmen mit ausschließlichem Fokus auf die Bildverarbeitung an den Start ging, hat sich innerhalb des vergangenen Vierteljahrhunderts zum größten Technologielieferanten für die Bildverarbeitung in Europa entwickelt.
"Technisch hat sich in diesem Zeitraum enorm viel getan. Dass die Bildverarbeitung ihre Wurzeln aus dem Bereich der wissenschaftlichen Anwendungen so schnell in die automatisierte Qualitätskontrolle und sogar bis in den Alltag hinein ausbreiten würde, war bei der Gründung der Firma so nicht absehbar", so Stemmer rückblickend. "Heute wird ein sehr großer Teil aller industriell hergestellten Produkte mit Hilfe von Bildverarbeitung überprüft, und dies gilt für nahezu alle Branchen." Darüber hinaus setzt sich diese innovative Technologie nach Stemmers Worten auch in immer mehr Anwendungsfeldern des Alltags durch. Als eines von vielen realen Beispielen dafür führt Stemmer an: "Heute trackt in jedem Stadion der ersten und zweiten Fußball-Bundesliga ein von Stemmer und unserem Kunden Impire entwickeltes Bildverarbeitungssystem alle Spieler und wertet deren Laufleistung aus." Beispiele wie dieses belegen: Bildverarbeitung ist aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken.
"Heute bin ich sehr stolz auf ein Unternehmen, das trotz der Umsatzeinbrüche 2001/2002 und 2008/2009 über all die Jahre hinweg ein Durchschnittswachstum von 15 Prozent erzielen konnte", betont der Geschäftsführer und Firmengründer.
Das am 30. Juni 2012 abgelaufene Jubiläums-Geschäftsjahr des Unternehmens war mit knappem Vorsprung gegenüber dem Vorjahreszeitraum das erfolgreichste der Firmenhistorie: Mit einem Umsatz von 36,9 Millionen Euro konnte die deutsche Zentrale das Boom-Geschäftsjahr 2010/11 mit einem damaligen Wachstum von mehr als 60 Prozent unerwartet nochmals leicht übertreffen. Auch das Gesamtergebnis der vier europäischen Niederlassungen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich und der Schweiz erreichte mit 54,8 Millionen Euro erneut das Niveau des Vorjahres-Rekordhochs. bw









