Werkstoffe
Eine Barock-Perle
ist Dresden. Aber auch als weltweit anerkannte Forschungs- und Produktionsstätte für die Vakuumphysik und -technik eilt Sachsens Hauptstadt ein guter Ruf voraus. Als einer der Wegbereiter gilt die 1960 gegründete Firma Hochvakuum Dresden. In drei Jahrzehnten wurden hier Vakuumkomponenten, Verfahren für die Vakuumbeschichtung und Gefriertrocknung sowie auch Anlagen für die Kernenergie entwickelt und produziert.
Seit 1991 führt die VTD Vakuumtechnik Dresden GmbH die Vakuumbeschichtungstechnik weiter. Hier werden kleine Batchanlagen bis hin zu kompletten Beschichtungssystemen entwickelt und hergestellt. Anlagen mit Taktzeiten von weniger als 40 Sekunden, geeignet für Verkettungen in kompletten, automatisierten Produktionslinien, gehören zum Produktionsprofil.
Die Automobilindustrie mit ihren ständig wachsenden Ansprüchen steht dabei im Fokus der Herstellung von Metallisierungssystemen. Scheinwerfer werden mit hauchdünnen Metallschichten versehen, um Licht zu reflektieren, und diese sind mit transparenten Schichten zu schützen. Alles erfolgt in einem Prozess. Neben Teilen aus der Automobilindustrie werden zunehmend Artikel aus Kosmetik- und Beleuchtungsindustrie metallisiert. Präzisionsbeschichtungsanlagen und Technologien im Bereich der Optik dienen der Vergütung von hauptsächlich dreidimensionalen Komponenten.
Optische Schichten lassen sich auf vielen Materialien aufbringen. UV-Reflektoren, Kaltlichtspiegel, Prismen und Linsen bis hin zu riesigen Teleskopspiegeln werden durch die Abscheidung von Reflexions- oder Antireflexionsschichten vergütet. VTD-Anlagen stehen auf etlichen hohen Bergen in der Welt. Ein neues, erfolgversprechendes Großprojekt der Solarenergiegewinnung geht in diesen Tagen auf Reise zum Kunden.
Anlagen zur Erzeugung von Hartstoffschichten komplettieren die Geschäftsfelder der VTD. Das Unternehmen stellt aus vom 03.-05.06.2008 auf der O&S in Stuttgart (Halle 4, Stand A 60) und vom 17.-20.06.2008 auf der OPTATEC in Frankfurt a.M. (Halle 3, Stand G 14). ms








