Werkstoffe
Kniffelige Einsatzfälle
erfordern stets besondere Werkzeuge. Beim Entgraten von Gewindestutzen zum Beispiel oder auch wenn es gilt, hartnäckige Schweissrückstände vor dem Weiterverarbeiten sorgfältig zu entfernen. Der Bürstenhersteller Seiler liefert für solche schwierigen Fälle ganz spezielle Rohrbürsten, die gegenüber der allgemeinen Rohrbürste gleich durch mehrere Besonderheiten überzeugen können.
Das bedeutet zum Beispiel konkret: Die Besatzmaterialien werden im kreuzweisen Einlegeverfahren verarbeitet. Dadurch ist der Besatz doppelt so dicht wie üblich. Der Vorteil im Prozess: Durch den Einsatz von kreuzweise eingelegten Rohrbürsten wird ein weiteres Nacharbeiten dann oftmals überflüssig. Denn die so hergestellte Bürste ist äußerst aggressiv und hat laut Hersteller eine um ein Vielfaches höhere Standzeit als konventionelle Ausführungen.
Diese Bürsten aus Salzgitter werden zudem mit einem gewellten Stahldraht und einer erstaunlich hohen Festigkeit von 2.800/3.100 N/mm² gefertigt, was die Standzeit nochmals deutlich erhöht. Dabei kann Seiler seine Rohrbürsten in nahezu allen erforderlichen Abmessungen fertigen: Die Gesamt- und Besatzlänge bestimmt eben der Einsatzfall. Dabei sind sämtliche Anschlüsse lieferbar. Gewinde, Schlüsselweite oder zylindrischer Schaft.
In Verbindung mit einem Vierkant-Spannzapfen für Schnellspannfutter ist außerdem eine hohe Wirtschaftlichkeit beim Einsatz dieser Bürsten zu erreichen. ms








