Technische Bürsten für metallische Oberflächen
Die EMO zeigt den finalen Schliff
Auf der EMO 2023 zeigt Kullen-Koti in Halle 11, Stand E72 die Bandbreite seiner Werkzeugbürsten für die Metallindustrie. Im Fokus stehen Bürstensysteme für die verschiedenen Prozessstufen der manuellen und maschinellen Bearbeitung metallischer Oberflächen.
Auch in diesem Jahr dürfte der EMO-Messestand von Kullen-Koti wieder Anlaufstelle für zahlreiche Maschinenhersteller und Metallbearbeiter sein, die allesamt eine zentrale Frage beschäftigt: Mit welchen Bürsten lassen sich metallische Oberflächen entgraten, entrosten, polieren, ölen, reinigen, aufrauen, strukturieren, transportieren oder von statischer Aufladung befreien? Das Unternehmen zeigt anhand zahlreicher Exponate, wie sich diese verschiedenen Aufgaben – und viele andere mehr – mit den richtig ausgelegten technischen Bürsten effizient und wirtschaftlich bewältigen lassen.
Bürsten für verschiedene Bearbeitungsprozesse
Zum diesjährigen Ausstellungsprogramm gehören daher zum Beispiel Rund-, Pinsel-, Topf- und Tellerbürsten, die sich zum Bearbeiten von Graten und Kanten unterschiedlicher Härten und Größen eignen, sowie zum Glattschleifen und Finishen von Blechen, Tafeln oder Platten. Je nach Ausführung sind sie eine ideale Lösung zum Entrosten oxidierter Bauteile. Bei entsprechendem Besatz können Rundbürsten auch zum Polieren metallischer Oberflächen eingesetzt werden.
Ebenfalls von großer Bedeutung für die Metallbearbeitung sind Walzenbürsten, deren Domäne das gezielte Aufrauen und Strukturieren von Oberflächen ist, sowie Plattenbürsten, die sich dank materialschonender Besätze hervorragend für das Fördern und den Transport empfindlicher Halbzeuge und Bleche verwenden lassen.
Automatisch oder halbmanuell
Außerdem zeigt der Anbieter eine Auswahl spezieller Latten-, Streifen- und Straußenfederbürsten, mit denen sich Metallflächen von Staubpartikel und statischer Aufladung befreien lassen. Von hoher Relevanz ist dies beispielsweise im Rahmen von Lackier- und Beschichtungsprozessen. Für alle ausgestellten Bürstensysteme gilt: Sie eignen sich sowohl für die automatisierte Anwendung in Maschinen oder mit Robotern als auch für den halbautomatischen Einsatz mit angetriebenen Handwerkzeugen.
Messe-Highlight: wirkungsvolle Delta-Bürsten
Als besonders innovative Werkzeuglösung für die Bearbeitung metallischer Kanten und Flächen zeigt Kullen-Koti die Bürstensysteme seiner Delta-Linie. Diese leistungsfähigen Bürsten werden aktuell in Einzelscheiben- und Pinselform angeboten und gelten als Premium-Tool für das hochgenaue Entgraten, Entrosten, Entzundern, Verrunden, Mattieren und Reinigen von Form- und Bauteilen. Das Besondere daran: Sie bestehen aus einer elastischen Kunststoffmasse, die mit gewelltem Stahldraht durchsetzt ist. Lediglich die Spitzen des Drahts ragen minimal aus dem Polymerköper hervor und bilden einen exakt definierten Wirkbereich mit konstanter Besatzbreite. Die Delta-Bürsten zeigen eine hohe bearbeitungstechnische Wirkung bei zugleich hoher Standzeit.
Messe-Thema: optimale Auslegung
Kullen-Koti bietet mit seinem Portfolio von mehr als 150.000 verschiedenen Varianten für nahezu jedes Szenario der Metallbearbeitung eine optimale Bürstenlösung. Ein wichtiges Kriterium für deren Wirkungsgrad und wirtschaftlichen Einsatz ist allerdings immer die anwendungsspezifische Auslegung und Konfiguration von Trägerelement (Bürstenkörper) und Besatz. Abgesehen von werkstoff- und oberflächentechnischen Bedingungen gilt es hierbei, kinematische und geometrische Aspekte zu berücksichtigen sowie verfahrens- und medientechnische Faktoren und die Einflussgrößen Temperatur und UV-Licht. Zudem ergeben sich zahlreiche weitere Auswahlkriterien durch die speziellen Anforderungen verschiedener Branchen. Ein Metallbearbeiter etwa, der Edelstahl-Bauteile für die Lebensmittel-, Pharma- oder Medizintechnik fertigt, hat bei der Auslegung seiner Werkzeugbürsten andere Anforderungen zu beachten wie ein Zulieferer, der Formteile aus Leichtmetallen an Kunden in der Luft- und Raumfahrt liefert.














