Werkstoffe

Mancher Großbrand

ließe sich vermeiden, wenn direkt an der potentiellen Gefahrenquelle eine automatische Löschanlage installiert wäre. Eine solche Objektschutz-Löschanlage zeigt unser Bild. Sie ist maßgeschneidert für den Einsatz in den Laboratorien der chemisch-pharmazeutischen Forschung und kommt aus dem Hause Gloria.

Diese Systemlösung entspricht den Richtlinien des VDE und der DIN 14497 für Kleinlöschanlagen. Sie lässt sich mit den Löschmitteln Kohlendioxid oder Argon betreiben. Beide verrichten ihren Dienst rückstandsfrei. Wie unser Bild andeutet, setzt sich die Einrichtung aus elf nennenswerten Komponenten zusammen: Erstens, einem oder zwei Löschmittelbehälter(n); zweitens, einem flexiblen Verbindungsschlauch; drittens, den Edelstahl-Rohrverschraubungen und Düsen. Links ist die Steuereinheit integriert (4), darüber befindet sich der Brandmelder (5) und darunter der Handauslöser (6). Sirenen- oder Blitzlampen (7) lassen sich einbauen und ein Frontschieber-Schließsystem (8) gehört auch dazu. Über dem Ganzen thront die automatische Abluftklappe (9), in Hüfthöhe liegt die automatische Absperrung der Medienversorgung (10) und in Stirnhöhe die thermisch-mechanische Auslösung (11).

Und so funktioniert das System: Im Brandfall gibt der Brandmelder Signal an die Steuerung, die dann die Löschanlage und die Schließmechaniken auslöst. Alternativ kann der Handauslöser betätigt werden. Während die Löschmittel durch Schienen und Düsen das Feuer angreifen, schließen sich Frontschieber, Abluftklappe und Medienversorgung. Das Objekt wird auf Not-Aus geschaltet und akustische und optische Signale ertönen. Über separate Relais-Kontakte in der Steuerung lassen sich die Brand- und Störungsmeldungen aus dem Objekt heraus führen.ms

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