Genehmigung mit Auflagen

Continental darf Veyance kaufen

Continental ist dem Vollzug des im Februar vereinbarten Erwerbs der Veyance Technologies Inc, Fairlawn/Ohio, einen entscheidenden Schritt näher gekommen. Die Kartellbehörde der USA hat Ende vergangener Woche dem Vollzug des Erwerbs unter der Auflage zugestimmt, das Veyance-Luftfederwerk im mexikanischen San Luis Potosí zu veräußern.

Die Kartellbehörde aus Kanada hat den Kauf des Kautschuk- und Kunststoffunternehmens ebenfalls genehmigt.

„Wir begrüßen die Freigaben der Kartellbehörden, die uns unserem strategischen Ziel – dem Ausbau des Industriegeschäfts – ein großes Stück näher bringen“, sagte Heinz-Gerhard Wente, Vorstandsmitglied der Continental AG und Leiter der Division ContiTech. „Gleichzeitig bedauern wir es, dass wir das Luftfedergeschäft in NAFTA nicht übernehmen dürfen. Nach unserer Einschätzung hätte das für die Kunden eindeutig Vorteile gebracht. Wir werden jetzt schnellstmöglich einen Käufer suchen, der den rund 500 Mitarbeitern im Werk in Mexiko eine sichere Zukunft ermöglicht und das Geschäft weiterentwickelt.“

Da noch nicht alle Freigaben von Seiten der Kartellbehörden vorliegen, wird sich das für Ende dieses Jahres geplante Closing in das Jahr 2015 verschieben. „Wir werden weiter alles tun, um die Behörden bei einer schnellen Entscheidungsfindung zu unterstützen, um für unsere Kunden und Mitarbeiter eine klare Situation zu schaffen“, sagte Wente. „Die Einschätzung der Kartellbehörden mit positiven Bescheiden zeigt, dass der Kauf die Wettbewerbsstruktur auf den Märkten nicht nachteilig beeinflusst.“

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Mit dem Kauf von Veyance Technologies will Continental sein Industriegeschäft stärken. Veyance ergänzt die Division ContiTech in Märkten, in denen das Unternehmen aktuell noch unterrepräsentiert ist, vor allem in den USA und Südamerika. Zusätzliche Chancen ergeben sich durch Standorte in Kanada, China, Australien und Südafrika. Veyance ist im Bereich Kautschuk- und Kunststofftechnologie weltweit tätig und erzielte 2013 einen Umsatz von rund 1,5 Milliarden Euro, davon 90 Prozent im Industriegeschäft. In den 27 Werken weltweit waren Ende 2013 insgesamt 9.000 Mitarbeiter beschäftigt. kf

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