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Artikel und Hintergründe zum Thema

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Unter Anwendung von Druck

oder Wärme, dem sogenannten WIG-Schweißen, werden die Rahmenteile von Motorrädern gefügt. Auch dieser Produktionsprozess gehört in der metallverarbeitenden Industrie zu den ständigen, wichtigen und dringenden Aufgaben der Automatisierung. Das Unternehmen Fronius stellt mit Magic Wave 4000 ein System zur Verfügung, das im Bereich des WIG-Schweißens alle zufrieden stellt – in punkto Sicherheit, Optik und Wirtschaftlichkeit.

Der aus Rohrstücken gefügte „Hardcore“ einer Rennmaschine hält der mechanisch-dynamischen Beanspruchung auf der Straße, bzw. der Cross-Rennstrecke problemlos stand. Der technisch-realistische Hintergrund für das Hochwertigkeits-Image des Verfahrens liegt im nahezu idealen Schweißnahtübergang. Die typischen „Pulse“ bewirken, dass der Schweißzusatz zur raupenartig schuppigen Form aufschmilzt. Die fein dosierbare, relativ hohe Wärmeeinbringung beim WIG-Impulsschweißen ermöglicht eine gute Spaltüberbrückung und eine perfekte Wurzelerfassung. Bindefehler am Nahtanfang und -ende werden vermieden.

Aber neben der Festigkeit der Schweißnähte kommt es bei den Motorrädern unter anderem auf eine attraktive Optik an. Die traditionelle geschuppte WIG-Naht strahlt eine prestigeträchtige Gediegenheit aus, die bei den Endkunden nach wie vor hoch im Kurs steht.

Und auch die Wirtschaftsmanager konnten sehr zufrieden sein: Obwohl der per WIG-Prozess erzeugten hohen Nahtqualität der Nachteil einer relativ geringen Produktivität gegenüberstand, konnte dieses Problem natürlich gelöst werden: Nach einem dreijährigen Entwicklungsweg verringerten die Technikexperten den Produktivitätsnachteil des WIG- gegenüber dem MAG-Verfahren mit Hilfe eines speziell entwickelten Palettenfördersystems bedeutend. ee

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