Rezept- und sequenzbasierte Produktion

Siemens erweitert Scada Software

Siemens hat das Scada System Simatic WinCC um die Option WinCC/SES (Sequenz Execution Systems) zur Ablaufsteuerung rezept- und sequenzbasierter Vorgänge in der Produktion erweitert. Sie eignet sich besonders für Produktionsanlagen, bei denen Dosieren, Mischen und Materialtransport wichtige Prozessschritte sind

Das Scada (Supervisory Control and Data Acquisition)-System Simatic WinCC hat Siemens um die Option WinCC/SES (Sequenz Execution Systems) zur Ablaufsteuerung rezept- und sequenzbasierter Vorgänge in der Produktion erweitert.

Mit der flexiblen Schrittkettensteuerung kann der Anlagenbetreiber alle Produktionsschritte übersichtlich definieren und frei zu individuellen Prozessabläufen kombinieren. Sowohl Schrittreihenfolgen wie auch Parameter können jederzeit online an die laufende Produktion angepasst werden. Produktionsabläufe können so schnell und einfach nachjustiert werden: zum Beispiel, wenn die Qualität natürlicher Rohmaterialien schwankt oder für flexible Wege durch die Produktion eine andere Reihenfolge einzelner Produktionsschritte notwendig wird. Simatic WinCC/SES V7.3 bietet eine hohe Systemverfügbarkeit und schnelle Reaktionszeiten, da der Programmablauf nicht auf dem PC sondern direkt auf dem Automation-Controller stattfindet.

Hintergrund: Simatic WinCC/SES wird in Produktionsanlagen mit Dosieren, Mischen und Materialtransport eingesetzt. Dort sind in Tanks, Silos oder Behältern gelagerte Rohmaterialien in der richtigen Prozessreihenfolge mit Reaktionsbehältern und Verarbeitungsmaschinen zu kombinieren – über mehrere Verarbeitungsschritte bis zum fertigen Endprodukt. In Simatic WinCC/SES definiert der Anlagenbetreiber die Produktionsschritte seiner Produktionseinheiten, gibt die Produktionsparameter vor, etwa die Sollwerte, und bestimmt die Produktionsabläufe in Form von Schrittketten. Nach Start der Produktion werden alle Schritte und Produktionsparameter übersichtlich dargestellt, etwa die Soll- und Istwerte, sowie der aktuelle Status der Produktionssequenz. Der Betreiber kann manuell in den Produktionsprozess eingreifen. Zum Beispiel kann er die Schrittreihenfolge während des Ablaufs ändern, die Schrittkette anhalten oder innerhalb der Schrittkette vor und zurück springen. kf

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SPS IPC Drives, Halle 11

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